Do., 10.11.2016

Informationsveranstaltung der Seniorenberatung Begriff der Pflegebedürftigkeit wird neu definiert

Elisabeth Uhländer-Masiak erklärt, welche Änderungen das neue Pflegestärkungsgesetz mit sich bringt.

Elisabeth Uhländer-Masiak erklärt, welche Änderungen das neue Pflegestärkungsgesetz mit sich bringt. Foto: Goczol

Sendenhorst/Albersloh - 

Aus drei Pflegestufen werden fünf Pflegegrade. Über die Folgen informiert die Seniorenberatung alle Interessierten.

Das neue Pflegestärkungsgesetz II bringt ab dem 1. Januar zahlreiche Neuerungen. Was verändert sich für Menschen, die ambulante oder stationäre Pflege in Anspruch nehmen? Und welche Änderungen kommen auf pflegende Angehörige zu? Darum dreht sich am Dienstag, 15. November, der letzte Vortrag in der Informationsreihe der Seniorenberatung . Referentin ist Elisabeth Uhländer-Masiak , Hausleiterin im St.-Elisabeth-Stift, die einen Überblick über das Thema gibt und Fragen beantwortet, schreiben die Veranstalter.

Unter Fachleuten gelte das neue Pflegestärkungsgesetz als großer Einschnitt, weil der 20 Jahre gültige Pflegebedürftigkeitsbegriff komplett neu definiert werde. Somit werden die bisherigen drei Pflegestufen durch fünf neue Pflegegrade abgelöst. Das habe zum Beispiel Folgen für das Begutachtungsverfahren, das andere Kriterien zugrunde lege als bisher. Gestärkt würden künftig die Grundsätze „Reha vor Pflege“ und „ambulant vor stationär“. Für verschiedene Leistungen aus der Pflegeversicherung gebe es neue Kombinationsmöglichkeiten; Neues gebe es auch bei den vom Gesetzgeber ermöglichten beruflichen Aus-Zeiten für die Pflege eines Angehörigen.

Der Vortrag findet um 16 Uhr im St.-Elisabeth-Stift statt. Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung im Seniorenbüro der „Heinrich-und-Rita-Laumann-Stiftung“ gebeten, ✆  0 25 26 / 3 00 31 31.

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