Do., 21.01.2016

CDU-Stadtverband fordert schnelleres Internet Für die Oma und das Ingenieurbüro

Sendenhorst/Albersloh - 

Ohne schnellere Internetverbindungen geht es in Zukunft nicht, mahnt der CDU-Stadtverband. Das gilt im Privaten, aber insbesondere für die Unternehmen in der Stadt.

Von Josef Thesing

Wer braucht schnelles Internet, fragt die Spitze des CDU-Stadtverbandes etwas rhetorisch – um dann auch gleich selbst zu antworten: einfach alle. Na ja, zumindest alle, die das Netz nutzen, um Daten in allen erdenkbaren Formen zu transportieren.

Während in der Nachbarstadt Drensteinfurt in den vergangenen Monaten bei der sogenannten Nachfragebündelung eine – überwiegend erfolgreiche – kleine Marketingschlacht um den Abschluss von Verträgen mit der „Deutschen Glasfaser“ beziehungsweise „Heli Net“ getobt hat, in der sich auch Politik, Verwaltung und interessierte Bürger engagiert haben, ist es diesbezüglich in Sendenhorst noch relativ ruhig. Zwar gibt es immer wieder auch politische Rufe nach einer Verbesserung der Infrastruktur für das Netz, und Unitymedia hat auch angekündigt, in „die Aufrüstung seines Kabelnetzes in Sendenhorst zu investieren“ sowie Modernisierungsarbeiten durchgeführt zu haben. Doch allzu konkret ist die Angelegenheit bislang noch nicht.

Für den Vorstand des CDU-Stadtverbandes ist das Ganze dann auch „ein Blick in die Glaskugel“, bei dem „viele ratlose Sendenhorster Gesichter“ zu sehen seien. Das betreffe zum einen die Oma, die die Fotos der Enkelkindern via Internet nicht mehr bekommen könne, weil das Datenvolumen zu groß sei. Und zum anderen das Ingenieurbüro vor Ort, das für die Übermittlung von kurzfristig geänderten Planunterlagen Stunden benötige. „Alles dauert“, erklärt Stadtverbandsvorsitzender Stefan Knoll. Das gelte zum Beispiel auch für die Patienten im St.-Josef-Stift.

Für Unternehmen, die sich neu in der Stadt ansiedeln wollten, sei die fehlende Datengeschwindigkeit sicher ein Totschlag-Kriterium. Einzig nicht betroffen sei die Veka AG, die vor vielen Jahren zwei eigene Leitungen installieren ließ, um von Sendenhorst den Datenaustausch mit den Tochterunternehmen in aller Welt gewährleisten zu können.

„Was können wir Sendenhorster tun?“, fragt der Vorstand des CDU-Stadtverbandes. Und er antwortet noch einmal selbst: „Wir müssen gemeinsam ein schnelleres Internet einfordern und den Ausbau bereitwillig unterstützen. Dabei sollten wir vorausschauend und zukunftssicher auf die Glasfaser setzen. Denn Glasfaser hat die langfristig benötigte Kapazität, die wir schon heute dringend brauchen.“

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