Mo., 01.02.2016

400 Krankenhausmitarbeiter feiern Karneval Jupp-Stift Helau!

Das Nachtblasorchester, das auf Luftpumpen die Tritsch-Tratsch-Polka intonierte, war ein absoluter Höhepunkt des Programms im Bürgerhaus.

Das Nachtblasorchester, das auf Luftpumpen die Tritsch-Tratsch-Polka intonierte, war ein absoluter Höhepunkt des Programms im Bürgerhaus. Foto: Bettina Goczol

Sendenhorst - 

400 Mitarbeiter des St.-Josef-Stifts ließen es ordentlich krachen. Sie feierten im Bürgerhaus ihre große Karnevalsparty.

Von Bettina Goczol

Jupp-Stift Helau! Gegen diesen Bazillus ist das St.-Josef-Stift machtlos, wenn das närrische Fieber unter den Mitarbeitern grassiert. Das Narrenschiff stach in stürmische See, an Bord weit mehr als 400 gut gelaunte Mitarbeiter von Krankenhaus und Reha-Zentrum, die einen wunderbaren Abend genossen mit Bütt und Blödelei, Party und Polonaise, Märchen und Musik. Das Programm lebte wie immer vom Witz und der Kreativität der Akteure aus dem Stift.

In schwarzen Kutten zog die Mitarbeitervertretung (MAV), die wieder die Fäden für das Programm in Händen hielt, in den Saal des Bürgerhauses ein und bot die düster-kuriose Kulisse für den ersten Auftritt des Moderatorenduos „Der Schöne & die Biest“, alias Daniel Sotgiu und Gaby Eilert. Im umgetexteten Musicallied gab’s für Krankenhausinsider bereits viel zu lachen. Das Eis war spätestens gebrochen, als Rolf Rosendahl in die Bütt stieg: Im Stift bestens bekannt als leidenschaftlicher Maler

und Tapezierer, berichtete er aus Heimwerkersicht vom stümperhaften Kampf mit störrischen Tapeten und akrobatischen Einlagen beim Fensterlackieren.

Kein Halten mehr gab es bei der Märchenstunde mit der Mitarbeitervertretung: Zum Brüllen komisch Walter Rudde in der Rolle des tranigen Aschenputtels, das seinen neidischen Schwestern den edlen

Prinzen wegschnappte. „Den Soundtrack des Lebens“ präsentierten die Azubis mit Personalleiter Sebastian Baranski: Den roten Faden bildeten lustige Missverständnisse aus Liedtexten der Rock- und Popgeschichte.

Kein Karneval ohne Kai I.: Die KG „Schön wär’s“ mit Präsident Dirk Vollenkemper und Prinz Kai I. rockte den Saal und bereitete das Feld für eine Premiere. Erstmals gab es mit der Alten Beckumer Stadtwache einen externen Programmpunkt: Die Kompanie drehte mit ihren Mitmachliedern und der temporeichen Moderation den Saal einmal auf Links.

Doch damit war der Höhepunkt noch nicht erreicht. Traditionell setzen die Nachtwachen des St.-Josef-Stifts den Schlusspunkt des Programms. Diesmal enterten sie als „Nachtblasorchester“ in Frack und Fliege die Bühne. Ihren schwarzen Instrumentenkoffern entnahmen sie mit großer Ernsthaftigkeit verschiedengroße Luftpumpen und intonierten zu einem temperamentvollen Dirigat die Tritsch-Tratsch-Polka. Ohne Zugabe durften sie nicht von der Bühne.

Gute Bewirtung, DJ-Musik und die fantasievollen Mottokostüme, mit denen ganze Abteilungen und Arbeitsbereiche ihren Teamspirit zum Ausdruck brachten, waren Garanten für einen tollen Abend.

So bevölkerten Kuhherden, Grimms Märchenfiguren, Traumschiff-Crews, Sträflinge, Gärtner mit grünem Daumen, bunte Fabelwesen, Piraten sowie Cowboys und -girls das Fest, das erst in den frühen Morgenstunden nach ausgiebigem Tanz endete.

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