Fr., 12.02.2016

Tagespflege in Albersloh Der letzte Baustein

Voll besetzt war das Gebäude am Teckelschlaut, in dem Rita Tönjann die Gäste, darunter viele Albersloher, zur Grundsteinlegung begrüßte. Für das Projekt gab’s reichlich Beifall.

Voll besetzt war das Gebäude am Teckelschlaut, in dem Rita Tönjann die Gäste, darunter viele Albersloher, zur Grundsteinlegung begrüßte. Für das Projekt gab’s reichlich Beifall. Foto: Josef Thesing

Albersloh - 

Das Gebäude wird bereits im Mai in Betrieb genommen. Aber der Grundstein für die Tagespflege am St.-Josefs-Haus wurde erst jetzt gelegt. Das gab den zahlreichen Gästen die Möglichkeit, das Haus bei Sonnenschein kennenzulernen und sich über den künftigen Betrieb zu informieren.

Von Josef Thesing

Von der Decke hängen noch die Stromkabel, und der kurzzeitige Stromausfall machte am Donnerstagmittag deutlich, dass bis zur Eröffnung der Tagespflege im Mai noch ein bisschen was zu tun ist. Aber ansonsten ist „der Bau“ dicht, trocken und vor allem recht warm. Und zudem groß genug, um die rund 150 Gäste beherbergen zu können, die sich zur Grundsteinlegung eingefunden hatten. Dazu gehörten unter anderem Architekt Johannes Stubbs, der Kuratoriumsvorsitzende Andreas Hartleif, der Aufsichtsrat des St.-Josefs-Hauses, Theo Borgmann und Antonius Breul, der Bürgermeister, die Nachbarn sowie natürlich die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter. Gastgeberin und Geschäftsführerin Rita Tönjann hatte viele Hände zu schütteln.

Normalerweise werde der Grundstein bei Baubeginn gelegt, räumte Architekt Stubbs ein. Aber diesmal wolle man mit dem Festakt zeigen, dass das Gebäude bald seiner Bestimmung übergeben werden könne und zugleich eine gewisse „Bauabnahme“ durch zahlreiche Interessierte durchführen lassen. Und außerdem scheine die Sonne – wie immer, wenn die Bauherrin – die Stiftung – Grundsteine legen lasse oder Gebäude einweihe.

Allerdings weiche dieses Gebäude, in dem zwölf Tagespflegeplätze eingerichtet werden, in seiner baulichen Dimension erheblich von dem ab, was üblicherweise am St.-Josef-Stift und den angeschlossenen Einrichtungen eingeweiht werde.

Gleichwohl sei es mit der Unterstützung heimischer Unternehmen und unter der „Bauleitung“ der Nachbarn gelungen, das „sensible Baufeld“ gut und zur Zufriedenheit aller auszufüllen – wie auch der Beifall der zahlreichen Gäste deutlich machte. Und für die Stadt und die Umgebung sei die Einrichtung „des letzten Bausteins des abgestuften Pflegekonzeptes ein Zugewinn“. Zum Schnaps für alle zur Grundsteinlegung wurde gemeinsam zur Musik von Michaela Wierwille „Freut euch des Lebens“ gesungen.

Die Einrichtung der Tagespflege in Albersloh ist für die Stiftung ein weiterer „Neubeginn“, führte Gastgeberin Rita Tönjann aus. Nach der Grundsteinlegung für den Neubau des benachbarten St.-Josefs-Haus im Jahr 2002 werde das Angebot für die Pflege und Betreuung älterer Menschen in Albersloh komplettiert.

Die Tagespflege sei ein Angebot für Menschen, die sich nicht vollständig versorgen können und abends wieder nach Hause gehen.

Der Tag in der Einrichtung biete unter anderem Abwechslung, Geselligkeit sowie soziale Kontakte und entlaste pflegende Angehörige. Dabei sei es wichtig, wie auch Architekt Johannes Stubbs betonte, dass durch die offene Bauweise mit großen Fenstern und der nebenan liegenden Café-Terrasse des St.-Josefs-Haus eine Teilhabe der Gäste am öffentlichen Leben geradezu herausgefordert werde.

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