Di., 26.04.2016

„Freundeskreis Nyang`oma“ Zeit von Seil und Eimer ist vorbei

Zwei neue Handpumpen erleichtern in Nyang`oma künftig die mühselige Arbeit des Wasserholens.

Zwei neue Handpumpen erleichtern in Nyang`oma künftig die mühselige Arbeit des Wasserholens. Foto: Ulrich Tiedeken

Sendenhorst - 

Bei seinem jüngsten Aufenthalt im April konnte sich Ulrich Tiedeken mit Mitgliedern des „Freundeskreises Nyang`oma/Kenya” von der funktionierenden Solaranlage am Kinderheim St. Bernhard ein Bild machen. Die Gruppe hatte weitere Spenden im Gepäck.

„Sie funktioniert“, freuten sich die Mitglieder des „Freundeskreises Nyang`oma/Kenya” um ihren Vorsitzenden Ulrich Tiedeken über eine Solaranlage , die im März in Betrieb genommene wurde. Diese Anlage versorgt das Kinderheim und die dazugehörige Bäckerei mit Strom. Mit den Verantwortlichen vor Ort und den Technikern wurde nun vereinbart, die Krankenstation an die Versorgung mit Solarstrom anzuschließen, da die Kapazität noch nicht ausgeschöpft ist. Bei seinem jüngsten Aufenthalt im April konnte sich Ulrich Tiedeken mit seiner Gruppe von der funktionierenden Anlage am Kinderheim St. Bernhard ein Bild machen.

Die großzügigen Spenden vieler Sendenhorster zu Weihnachten 2015 wurden bei dieser Gelegenheit dem Leiter der neuen „Fr. Ouderaa Secondary School for the Hearing Impaired-Nyang`oma” übergeben, berichtet Tiedeken von der Reise. „Mit diesem Geld wurde noch während unseres Aufenthaltes mit dem Bau weiterer vier Klassenräume begonnen.“ Vor Ort sei man optimistisch, dass schon in den nächsten Wochen die neuen Klassenräume bezogen werden könnten und die inzwischen 140 Schülerinnen und Schüler nicht mehr im Provisorium unterrichtet werden müssten.

Viel Applaus und ein großes Dankeschön bekamen die Teilnehmer am Arbeitseinsatz nach der Installation von zwei Handpumpen auf den vor einigen Jahren gebauten „Untergrundwassertanks“. Die Zeit, dass das Wasser mühselig mit Seil und Eimern aus den Tanks gezogen werden musste, sei nun endgültig vorbei. „Schnell wurde die Erleichterung beim Wasserholen deutlich“, berichtet Ulrich Tiedeken weiter.

Auf der Homepage des Freundeskreises, www.freundeskreis-nyangoma.de können sich Interessierte mit weiteren Informationen über die Aktivitäten des Freundeskreises in Kenia versorgen.

Der Vorstand des Freundeskreises weist darauf hin, dass im Juli/August 2017 nochmals eine Mitgliederreise nach Nyang`oma/Kenya geplant ist. Neben einer Woche auf der Missionsstation und einer Safari sind noch einige Tage an der Küste in Mombasa geplant. Wer Interesse hat, kann sich unter u.tiedeken@online.de melden.

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