Wasserwerk Echthausen
Das Sendenhorster Wasser kommt aus dem Ruhrtal

Die Stadt Sendenhorst erhält ihr Wasser aus dem Wasserwerk Wickede-Echthausen. Seit 1942 besteht das im Ruhrtal gelegene Wasserwerk. 73 Hektar stehen als Wassergewinnungsgelände zur Verfügung. Zur Grundwasseranreicherung wird dort vorgereinigtes Ruhrwasser über große Versickerungsbecken in den Untergrund infiltriert. Im Untergrund fassen gelochte Sickerleitungen das Wasser, bestehend aus angereichertem Grundwasser, Uferfiltrat und natürlichem Grundwasser, und leiten es in freiem Gefälle über die weitergehende Aufbereitung zum Pumpwerk.

Freitag, 12.01.2018, 14:01 Uhr

Im Jahr 2016 wurde die weitergehende Aufbereitungsanlage fertiggestellt, die die naturnahe Trinkwasseraufbereitung um zusätzliche technische Verfahrensschritte ergänzt. Diese umfassen eine Ozonung, eine Flockung, eine Mehrschichtfiltration und eine Adsorption an Korn-Aktivkohle. Im Rahmen dieser Maßnahme wurden auch die Nachbehandlungsschritte auf physikalische Verfahren umgestellt. Die Jahreskapazität des Wasserwerkes beträgt 22 Millionen Kubikmeter. Vier Kreiselpumpen speisen das Trinkwasser in die örtlichen Verteilungsnetze und den Hochbehälter Wickede ein. Die größten Pumpen können 2200 Kubikmeter Wasser pro Stunde auf eine Höhe von 92 Meter fördern. Das Trinkwasser wird mehrmals täglich überprüft. Pro Jahr werden so mehrere Tausend Wasserproben zur Analyse ins Labor geschickt. Das Wasserwerk Echthausen versorgt, zum Teil teilweise, Ahlen, Arnsberg, Ascheberg, Bad Sassendorf, Balve, Beckum, Bergkamen, Drensteinfurt, Ense, Hamm, Kamen, Nordkirchen, Selm, Sendenhorst, Soest, Unna, Warendorf, Welver, Werl, Werne und Wickede mit Trinkwasser, teilt das Wasserwerk mit.

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