Sendenhorster Rathaus in Narrenhand
Erfolgreiches Ablenkungsmanöver

Sendenhorst -

Es ging um die „Wurscht“. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Um an den Schlüssel zum Sendenhorster Rathaus zu kommen, forderte Stadtprinzessin Andrea I. Bürgermeister Berthold Streffing zu einem Bratwurst-Wettgrillen heraus. Und weil Petrus an diesem närrischen Treiben in der Regel ja auch seine Freude hatte, legte seine Hebel pünktlich um 12 Uhr Mittags von winterlich-grau auf winterlich-blau mit schöner Wintersonne um.

Sonntag, 11.02.2018, 15:02 Uhr

Der Schlüssel ist erstmal futsch: Kinderprinz Noah, Bürgermeister Berthold Streffing, Kinderprinzessin Anna Mia und Prinzessin Andrea I. auf dem Rathausbalkon.
Der Schlüssel ist erstmal futsch: Kinderprinz Noah, Bürgermeister Berthold Streffing, Kinderprinzessin Anna Mia und Prinzessin Andrea I. auf dem Rathausbalkon. Foto: Annette Metz

Es ging um die „Wurscht“. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Um an den Schlüssel zum Sendenhorster Rathaus zu kommen, forderte Stadtprinzessin Andrea I. Bürgermeister Berthold Streffing zu einem Bratwurst-Wettgrillen heraus. Und weil Petrus an diesem närrischen Treiben in der Regel ja auch seine Freude hat, legte er seine Hebel pünktlich um 12 Uhr mittags von winterlich-grau auf winterlich-blau mit schöner Wintersonne um.

Ganz reell wollte es bei diesem Wettgrillen weder der eine noch die anderem mit dem Kontrahenten aufnehmen. Zum einen schickte Prinzessin Andrea eine tiefgefrorene Wurst ins Bürgermeisterzimmer, die dieser auf den mit einem Elektrogrill präparierten Balkon verzehrfertig zubereiten sollte. Zum anderen hatte sie sich selbst einen hochbefeuerten Holzkohlegrill auf der Bühne vorbereiten lassen.

Irgendwie hatte der Bürgermeister aber wohl von den Plänen der KG erfahren. Er war jedenfalls mit vorgegrillten Würstchen bestens vorbereitet und stichelte, ob die Prinzessin die Antwort auf den „Bratmaxe“ sei. Mit den Worten, „Andrea, ich denke, Du bist Wirtin“, präsentierte er die erste „fertige“ Wurst, als die Narrenchefin noch fleißig die Grillzange schwang.

So hätte Streffing wohl auch den Sieg davon getragen, wenn Prinzessin und Kinderprinzenpaar sich nicht während Streffings weiteren Grillversuchen durch eine geheime Hintertür ins Rathaus geschlichen hätten und plötzlich auf dem Rathausbalkon aufgetaucht wären.

Rathaussturm in Sendenhorst

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  • Prinzessin Andrea erobert Rathaus Foto: Annette Metz
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Das Ablenkungsmanöver war erfolgreich. Und so blieb dem Bürgermeister nichts anderes übrig als zu kapitulieren.

Klare Wünsche und Forderungen hatten die Narren mit ins Rathaus gebracht. Das Kinderprinzenpaar wünschte sich für Sendenhorst ein Kino, eine Trampolinhalle, einen Kiosk in der Grundschule, ein China-Restaurant in Sendenhorst, hausaufgabenfrei am Geburtstag und eine groooße Rutsche im Hallenbad.

Prinzessin Andreas Gesetzesrolle war etwas länger. Sie umfasste unter anderem die Vorgabe, dass WLE-Züge nach der Reaktivierung der Strecke nur in Rot-Weiß die Stadt durchqueren dürften, dass der Springbrunnen als neues Freibad dienen soll, dass es statt Rudelsingen künftig ein Rudelkochen geben soll und vieles mehr.

Ihre Gesetz für die kommenden „Tollen Tage“ hat Andrea I. zur besseren Einsicht gleich vor dem Rathaus aufgezogen.

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