Anmeldungen der Fünftklässler
Eine „sehr schwierige Situation“

Sendenhorst -

Die Situation ist für alle Beteiligten schwierig. An der Realschule St. Martin sind ähnlich viele Kinder angemeldet worden wie in den vergangenen Jahren auch. Nur: Zum kommenden Schuljahr werden erstmals nur drei Eingangsklassen gebildet – bisher waren es immer mindestens vier. Noch ist nicht entschieden, wie die Schule auswählen wird. Das soll aber bis spätestens Montag geschehen.

Donnerstag, 15.02.2018, 07:02 Uhr

An der Realschule werden im kommenden Sommer nur drei Eingangsklassen gebildet. 
An der Realschule werden im kommenden Sommer nur drei Eingangsklassen gebildet.  Foto: Josef Thesing

Schulleiter Gerd Wilpert macht keinen Hehl daraus, dass die Situation „sehr schwierig“ ist. Und wie das Problem von viel zu vielen Anmeldungen zum kommenden Schuljahr an der kirchlichen Realschule St. Martin zu lösen ist, weiß er derzeit noch nicht, sagte er gestern im Gespräch mit den Westfälischen Nachrichten . Bis zum Ende dieser Woche, beziehungsweise bis spätestens Montag kommender Woche, sollen die Eltern, deren Kinder nicht an der Schule aufgenommen werden können, informiert werden, damit die Fünftklässler woanders angemeldet werden können. Wie viele das sind? „Das wissen wir noch nicht“, sagt Wilpert. Zunächst einmal werde jede Anmeldung gründlich gesichtet – auch hinsichtlich der Schulempfehlung.

Klar ist jedoch, dass derzeit rund 120 Anmeldungen vorliegen – etwa so viele wie im Durchschnitt früherer Jahre auch. Nur: Im Schnitt wurden bislang stets vier neue Eingangsklassen gebildet, ein Mal ausnahmsweise sogar fünf. Das reichte aus, um alle angemeldeten Schüler, die den Anforderungen der Schule genügten, aufzunehmen. Zum kommenden Schuljahr werden erstmals aber nur drei neue Eingangklassen gebildet.

Und das soll in Zukunft auch so bleiben, hatte der Schulträger vor einiger Zeit beschlossen, unter anderem wegen der Raumnot.

Und nun? Eine vergleichbare Situation gab es unlängst an der Bischöflichen Realschule in Warendorf. Dort wurde gelost, und 70 Schüler zogen eine „Niete“. „Wir haben das noch nie praktizieren müssen“, erklärt Wilpert. Zunächst einmal werde über die Klassengröße diskutiert.

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