Neuer Entwurf für Wohn- und Geschäftshaus
Zweiter Anlauf am Schlabberpohl

Sendenhorst -

Es ist der zweite Anlauf für ein Neubauprojekt an der Ecke Schlabberpohl/Fuselpättken. Und dieses Mal fiel die erste Einschätzung der Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses am Dienstagabend deutlich positiver, wenn auch noch nicht allumfassend endgültig, aus als beim ersten Mal.

Donnerstag, 17.05.2018, 06:05 Uhr

So sieht der erste zunächst grob skizzierte Entwurf eines neuen Wohn- und Geschäftshauses am Schlabberpohl aus, den Architekt und Bauherr im Stadtentwicklungsausschuss vorstellten. Bis auf die Gebäudehöhe und der Ausrichtung der Giebel zum Fuselpättken traf der Entwurf auf viel Zustimmung. Die oben dargestellte Ansicht berücksichtigt allerdings noch nicht den engen Abstand zur gegenüberliegenden Gebäudefront im Fuselpättken.
So sieht der erste zunächst grob skizzierte Entwurf eines neuen Wohn- und Geschäftshauses am Schlabberpohl aus, den Architekt und Bauherr im Stadtentwicklungsausschuss vorstellten. Bis auf die Gebäudehöhe und der Ausrichtung der Giebel zum Fuselpättken traf der Entwurf auf viel Zustimmung. Die oben dargestellte Ansicht berücksichtigt allerdings noch nicht den engen Abstand zur gegenüberliegenden Gebäudefront im Fuselpättken. Foto: Passgang Architekten Lippstadt

Es ist der zweite Anlauf für ein Neubauprojekt an der Ecke Schlabberpohl/Fuselpättken. Und dieses Mal fiel die erste Einschätzung der Mitglieder des Stadtentwicklungsausschusses am Dienstagabend deutlich positiver, wenn auch noch nicht allumfassend endgültig, aus als beim ersten Mal. Der Ausschuss schickte aber den Entwurf, den ein Architekturbüro im Auftrag eines inzwischen neuen Eigentümers entworfen hatte, auf den Weg durch die Instanzen. Dazu gehört übrigens auch eine Beratung im neu ins Leben gerufenen Gestaltungsbeirat der Stadt Sendenhorst. Der trifft sich am heutigen Donnerstag zu seiner konstituierenden Sitzung. Das „Projekt Schlabberpohl“ wird dann beim nächst möglichen Termin auf der Tagesordnung stehen.

Im Mai 2015 war dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt der erste Entwurf einer Neuplanung für das Grundstück Schlabberpohl 9 vorgestellt worden. Dieser sah den Abriss der bestehenden Bebauung und die Neuerrichtung eines zwei bis dreigeschossigen Wohn- und Geschäftshauses vor. Mit dem Vorhaben sollte neben der zwingend vorgeschriebenen gewerblichen Nutzung im Erdgeschoss ein attraktives Angebot zum innerstädtischen Wohnen geschaffen werden.

Auf der Grundlage der Beratung und Abwägung der eingegangenen Anregungen und Bedenken fasste der Ausschuss damals aber den Beschluss zur erneuten Offenlage des Bebauungsplans Nr. 11 „Stadtmitte, 2. Sanierungsabschnitt, 2. Änderung mit ergänzenden Festsetzungen“. Die entsprechende erneute Offenlage wurde noch durchgeführt, jedoch nicht mehr abschließend erörtert, da sich der Investor zwischenzeitlich von dem Projekt zurückgezogen hatte.

Nach zwischenzeitlich erfolgtem Eigentümerwechsel liegt nun eine Neuplanung für ein Wohn- und Geschäftshaus auf dem Grundstück Schlabberpohl 9 vor. Neben einer zur Marktplatzseite orientierten Gewerbenutzung im Erdgeschoss sind zwölf Wohnungen mit Größen zwischen 65 und 104 Quadratmetern vorgesehen. Mittels Fahrzeugaufzug wird eine Tiefgarage mit insgesamt zwölf Stellplätzen erreicht.

Weiterhin sind im Kellergeschoss Fahrradstellplätze und Stellplätze für Mülltonnen untergebracht. Die maximale Gebäudehöhe soll sich am gegenüberliegenden Rathaus orientieren.

Vor allem die Gebäudehöhe und die Ausrichtung der Giebel gelte es noch einmal zu überdenken, regte der Ausschuss einstimmig an. Doch der Grundkonzeption mit der Klinkerfassade konnten sich alle Fraktionen durchaus anschließen.

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