Radweg an der L 520
Lücke wird geschlossen

Albersloh -

Der Heimatverein Albersloh möchte eine rund 300 Meter lange Radweglücke an der Landesstraße 520 zwischen Albersloh und Everswinkel schließen. Und nachdem nun die Zusagen über beantragte Fördermittel eine nach der anderen ins Haus flattern, kann das Projekt in Angriff genommen werden.

Freitag, 18.05.2018, 14:05 Uhr

Mitglieder des Heimatvereins freuen sich darüber, dass sich der Kreis Warendorf und die Stadt Sendenhorst an der Finanzierung des geplanten Radwegestücks entlang der L520 beteiligen. Landrat Dr. Olaf Gericke (M.) überreichte die Förderzusage bei einem Ortstermin, an dem auch Bürgermeister Berthold Streffing (3.v.l.) und die Grundeigentümer teilnahmen.
Mitglieder des Heimatvereins freuen sich darüber, dass sich der Kreis Warendorf und die Stadt Sendenhorst an der Finanzierung des geplanten Radwegestücks entlang der L520 beteiligen. Landrat Dr. Olaf Gericke (M.) überreichte die Förderzusage bei einem Ortstermin, an dem auch Bürgermeister Berthold Streffing (3.v.l.) und die Grundeigentümer teilnahmen. Foto: Kreis Warendorf

Der Heimatverein Albersloh möchte eine rund 300 Meter lange Radweglücke an der Landesstraße 520 zwischen Albersloh und Everswinkel schließen. Und nachdem nun die Zusagen über beantragte Fördermittel eine nach der anderen ins Haus flattern, kann das Projekt in Angriff genommen werden. Nachdem inzwischen das Land mit 25 000 Euro und der Kreis mit 2250 Euro im Boot sitzen, hat auch der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt in seiner Sitzung in dieser Woche ebenfalls 2250 Euro Zuschuss bewilligt. Die Mitglieder aller Fraktionen waren sich einig, dass es gut ist, dass diese Lücke im Radwegenetz durch diesen Bürgerradweg nun auch geschlossen wird.

Im Januar hatte der Heimatverein eine Förderung bei der Stadt Sendenhorst für die geplante Bürgerradwegebaumaßnahme nördlich der L 520 von der Einmündung des Wirtschaftsweges zur Hofstelle „Beer“ in östlicher Richtung bis zum Wirtschaftsweg „Holling“ beantragt. Bei dieser Radwegeverbindung aus dem Bereich „Storp“, „West II“ kommend, handelt es sich unter anderem um eine touristische Radroute, über die auch die „100-Schlösser-Route“ verläuft, teilte die Verwaltung in ihren Sitzungsuntertagen mit. Derzeit sei ein gefahrloses Befahren oder Begehen der Landesstraße an dieser Stelle unter anderem aufgrund des fehlenden Seitenstreifens nahezu unmöglich.

Da es sich um ein Vorhaben an einer Landesstraße handelt, wäre grundsätzlich das Land NRW als Straßenbaulastträger für den Bau dieser Radwegeverbindung zuständig. Dort gibt es aber aktuell keine Planungen für einen straßenbegleitenden Radweg in diesem Bereich, teilt die Verwaltung mit.

Nach weiteren Abstimmungen konnte dann aber Anfang Dezember 2017 die erforderliche Vereinbarung für dieses Vorhaben zwischen der Stadt und dem Landesbetrieb unterzeichnet werden. Die damit verbundenen Landesfördermittel in Höhe von 25 000 Euro wurden inzwischen abgerufen.

Neben der genannten Landesförderung und dem städtischen Zuschuss ist vom Heimatverein Albersloh auch beim Landrat des Kreises Warendorf ein weiterer Zuschuss in Höhe von 2250 beantragt worden. Den Bewilligungsbescheid überbrachte der Landrat bei einem Ortstermin vor einigen Tagen sogar selbst.

Das geplante Radwegeteilstück soll auf einer Breite von 2,50 Meter mit einer wassergebundenen Decke und Bankettbereichen von jeweils einem halben Meter gebaut werden. Die Unterhaltungs- und Verkehrssicherungspflicht für den Weg wird nach Fertigstellung von der Stadt übernommen.

Die für den Bau des Radweges benötigten Grundflächen werden von der Stadt langfristig angepachtet. Auf Nachfrage aus dem Ausschuss erklärte Bauamtsleiter Daniel Fühner zur Zufriedenheit aller Ausschussmitglieder, dass sich die Pacht auf jährlich insgesamt 103,23 Euro beläuft.

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