Rehbaum besucht Ausgabestelle der „Tafel“
„Hier wird hervorragendes geleistet“

Sendenhorst -

Die Ausgabestelle der „Tafel“ hat 850 registrierte Kunden, zumeist Hartz-IV-Empfänger und Asylbewerber. Aber auch Senioren sind darunter. Das und Weiteres erfuhr der heimische CDU-Landtagsabgeordnete beim Besuch der Einrichtung.

Mittwoch, 13.06.2018, 06:00 Uhr

Gemeinsam mit Martin Mühlenhöver (re.) besuchte der heimische Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum (2. v. li.) die Sendenhorster Ausgabestelle der „Tafel“.
Gemeinsam mit Martin Mühlenhöver (re.) besuchte der heimische Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum (2. v. li.) die Sendenhorster Ausgabestelle der „Tafel“.

Einmal in der Woche finden sich die ehrenamtlichen Helfer der Sendenhorster „Tafel“ an der Hoetmarer Straße ein, um die wöchentliche Warenausgabe vorzubereiten und durchzuführen. Um die 70 Stammkunden finden sich dann in der Schlange vor dem ehemaligen Veranstaltungslokal ein, um für einen Eigenkostenbeitrag von 1,50 Euro Lebensmittel und Alltagsgegenstände für sich und ihre Familien stark vergünstigt zu erstehen.

„Insgesamt haben wir 850 registrierte Kunden, zumeist Hartz-IV-Empfänger und Asylbewerber, aber auch Senioren sind darunter“, berichtet Manfred Weng, einer der Verantwortlichen für die Sendenhorster Außenstelle der „Tafel e.V.“ in Ennigerloh.

Zu Gast bei der aktuellen Warenausgabe war auch der CDU-Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum aus Albersloh. „Die Tafel ist eine sehr gute Einrichtung für Bedürftige und gleichzeitig ein sinnvoller Beitrag gegen die Verschwendung von Lebensmitteln. Hier wird hervorragendes geleistet – und das rein ehrenamtlich“, erklärte der Abgeordnete.

Dass die Sendenhorster „Tafel“ eine gute Sache ist, davon ist auch der stellvertretende Bürgermeister, Martin Mühlenhöver (CDU), überzeugt, der Rehbaum bei seinem Besuch begleitete, heißt es im Bericht des Abgeordneten. Deswegen unterstütze die Stadt diese Einrichtung auch mit der Begleichung sämtlicher Mieten und Gebühren.

Auf die Frage Rehbaums, wie die Sendenhorster Helfer zur Diskussion um die Essener „Tafel“ stehen, antwortete Manfred Weng: „Senioren werden bei uns grundsätzlich in der Schlange vorgezogen, damit sie nicht so lange warten müssen. Das klappt auch meistens sehr gut. Natürlich gibt es hin und wieder auch Gedränge oder Unruhe in der Schlange. ,Twiärsköppe‘ gibt es überall“, so Weng. „Aber das haben wir sehr gut im Griff.“ Die meisten Kunden seien dankbar, und etwaige Unruhestifter würden schnell zur Ordnung gerufen. „Die Sendenhorster Helfer treffen da den richtigen Ton und bringen viel Lebenserfahrung mit“, fasste Rehbaum seinen Eindruck zusammen. „Danke für ihren Einsatz an den Menschen“, sagte der Abgeordnete abschließend.

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