Ein paar Minuten Pause

Fr., 23.12.2011

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„Adventsfenster“-Aktion kommt gut an

Elisabeth Uhländer-Masiak (l.), Aurelia Heda (2.v.r.) und Matthias Dieckerhoff (r.) gestalteten das „Adventsfenster öffnen“ im St.-Elisabeth-Stift. Den Eingangsbereich hatten sie zwar unabsichtlich - aber dennoch thematisch sehr passend - gestaltet. Eine Tür, die sich öffnet, lädt zum Eintreten in eine stimmungsvolle Welt ein.Foto: (Anke Weiland)

Elisabeth Uhländer-Masiak (l.), Aurelia Heda (2.v.r.) und Matthias Dieckerhoff (r.) gestalteten das „Adventsfenster öffnen“ im St.-Elisabeth-Stift. Den Eingangsbereich hatten sie zwar unabsichtlich – aber dennoch thematisch sehr passend – gestaltet. Eine Tür, die sich öffnet, lädt zum Eintreten in eine stimmungsvolle Welt ein. Foto: Anke Weiland

Sendenhorst/Albersloh - 

Jeden Abend um 18 Uhr „öffnete“ sich ein anderes Fenster – in Sendenhorst, wie auch in Albersloh. Und an jedem Abend fanden sich Interessierte, die die Gelegenheit wahrnehmen wollten, für ein paar Minuten vom Alltag innezuhalten und in besinnliche Weihnachtsstimmung zu kommen. Die „Adventsfenster“-Aktion der Kirchengemeinde kommt gut an.


Sie wollten nicht nur die „klassischen“ Kirchgänger ansprechen, meinte Elke Oestermann vom Sachausschuss Katechese der katholischen Pfarrgemeinde St. Martinus und St. Ludgerus im Rückblick auf ihre Aktion „Adventsfenster öffnen“.

Das ist Andrea Mispelkamp vom Sachausschuss und Pastoralassistent Christoph Knuf, die diese Aktion gemeinsam mit ihr vorbereitet hatte, wohl auch gelungen. 20 bis 25 Besucher waren durchschnittlich in Sendenhorst dabei, 12 bis 15 Gäste besuchten täglich das Adventsfenster in Albersloh. „Wir sind ganz begeistert, wie sich das entwickelt hat“, freut Oestermann sich. Spitzenreiter war sicherlich das „Fenster“ an der Feuerwache in Albersloh mit rund 60 Teilnehmern.

Jeden Abend um 18 Uhr „öffnete“ sich ein anderes Fenster – in Sendenhorst, wie auch in Albersloh. Und an jedem Abend fanden sich Interessierte, die die Gelegenheit wahrnehmen wollten, für ein paar Minuten vom Alltag innezuhalten und in besinnliche Weihnachtsstimmung zu kommen.

Die Personen oder Familien, die die Zeit am Adventsfenster weihnachtlich gestalteten, waren schnell gefunden und zeigten sich sehr einfallsreich. „Viele haben sich direkt bei uns gemeldet, als sie von der Aktion hörten“, meint die Organisatorin. Und die Gastgeber lasen in den vergangenen Tagen gerne für ihre Gäste am Fenster Geschichten und Gedichte vor, sangen mit ihnen Lieder oder beteten.

Das gesellige Zusammentreffen mit Plätzchen und Punsch war von den Organisatoren hingegen so nicht unbedingt beabsichtigt, betont Elke Oestermann und erklärt: „Viele Gastgeber meinen, die Gäste am Adventsfenster bewirten zu müssen. Wir setzen den Schwerpunkt hingegen inhaltlich.“

Einige hatten den Stern als Thema, andere erzählten Geschichten über Heilige, wie die Heilige Barbara. „Ich habe an einem Fenster über den Lebensweg des Heiligen Nikolaus gehört – das war auch für mich neu.“ Die Gäste sollten sich einfach einen Moment Zeit nehmen, zur Ruhe kommen und vielleicht noch den einen oder anderen Gedankenanstoß mit nach Hause nehmen.

Dass die Aktion ihre Wirkung nicht verfehlte und bei den Besuchern gut ankam, zeigt deren positive Resonanz. Maria Thorwesten, die nicht nur ein Mal die Aktion besuchte, war sehr angetan von den Vorbereitungen der Ausrichter. „Es war immer etwas anders. Manchmal sehr ruhig und besinnlich. Wenn kleine Kinder in der Familie waren, war der Moment hingegen kindgerecht gestaltet.“

Auch viele andere Besucher waren von der Aktion begeistert und genossen die kleine angebotene Auszeit vom Alltag gerne. Lediglich das Wetter arbeitete manchmal etwas gegen die besinnliche Stimmung.

Besucher Josef Schmedding zeigte sich ebenfalls angetan von der Aktion: „Ich arbeite noch. Da tut es gut, abends etwas zur Ruhe zu kommen. Man nimmt neue Gedanken mit nach Hause. Ich hoffe, dass die Aktion im nächsten Jahr wiederholt wird.“

Am heutigen Abend geht die Aktion mit den letzten beiden „Fenstern“ in beiden Ortsteilen zu Ende.


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