Demonstration und Kundgebung am 3. März

Do., 23.02.2012

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Telgte setzt Zeichen gegen Rechts

Demonstration und Kundgebung am 3. März : Telgte setzt Zeichen gegen Rechts

Telgte ist gegen Nazis. Foto: dpa

Telgte - 

25 örtliche Organisationen sind einem Telgter Bündnis gegen Rechtsextremismus beigetreten. Jüngster Anlass ist der Aufmarsch von Neonazis am 3. März in Münster. Am selben Tag findet in Telgte eine Gegendemonstration statt.

Von Roland Greife

Der Ablauf für die Kundgebung gegen Rechtsextremismus am 3. März steht nun fest. Treffpunkt ist schon um 9.30 Uhr auf dem Marktplatz. Von dort ziehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über Münsterstraße, Königstraße und Steinstraße zum Rathaus. Auf dem Vorplatz findet dann die eigentliche Kundgebung statt. So wurde es im Gasthof Seiling bei einem Vorbereitungstreffen des Telgter Bündnisses gegen Rechts verabredet.

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Sprechen werden dort der stellvertretende Bürgermei­ster Karl-Heinz Greiwe, Adalbert Hoffmann für den Verein „Erinnerung und Mahnung“ sowie Doryn Herbst als Vertreterin des Vereins Zib. Auch ein Angehöriger der jungen Generation wird das Wort ergreifen. Die vier Redebeiträge sollen jeweils nicht viel länger als fünf Minuten dauern.

Diese Veranstaltung ist eine eigenständige Initiative des Telgter Bündnisses, um ein Zeichen gegen rechtes Gedankengut zu setzen. Davon getrennt zu sehen sind die Demonstrationen gegen einen Neonazi-Aufmarsch am selben Tag in Münster. Gleichwohl soll die Kundgebung in Telgte so zeitig beendet sein, dass Interessenten, die das möchten, im Anschluss nach Münster fahren können. Am Baßfeld wird ein Bus mit 70 Plätzen bereitstehen, eventuell noch ein zweiter. Bahnfahrer können um 10.30 Uhr den Zug nehmen.

In Münster sind an diesem Tag insgesamt sieben Gegendemonstrationen geplant. Wie Gerome Drees, einer der Organisatoren des friedlichen Protests in Münster sagte, würden insgesamt 10 000 Teilnehmer dazu erwartet. Demgegenüber werde mit rund 150 Personen bei dem Neonazitreffen gerechnet.

Das Telgter Bündnis gegen Rechts ist in den vergangenen Tagen noch einmal gewachsen. Neu hinzugekommen sind das Kinder- und Jugendwerk, der Stadtjugendring und der TV Friesen. Somit wird das klare Nein zu jeder Form von rechtsextremen Tendenzen nun von 25 örtlichen Organisationen getragen.


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