Freundeskreis schließt weiteres Schulbauprojekt in Guatemala ab

Di., 07.02.2012

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Freude über neue Klassenräume

Freundeskreis schließt weiteres Schulbauprojekt in Guatemala ab : Freude über neue Klassenräume

Architekt Luis Alberto Palacios (M.) vertrat den Telgter Verein bei der Einweihung des Schulgebäudes und gab den Trakt symbolisch frei. Foto: Privat

Telgte - 

Mit einem großen Fest ist jetzt der neue Trakt der Schule von Los Encuentros eingeweiht worden. Das berichtet der Freundeskreis Zentralamerika (FZA). Zahlreiche Menschen aus Telgte und Umgebung hatten für das Projekt in dem Dorf im Westen Guatemalas gespendet.


30 000 Euro hat der FZA in das Projekt gesteckt. „Schüler und Lehrer freuen sich jetzt über sechs neue Klassenräume“, berichtet der Geschäftsführer des Vereins, Andreas Kiwall. Damit stehen den rund 600 Schülern jetzt 16 Klassenräume zur Verfügung. Der Architekt Luis Alberto Palacios hat den FZA bei der Eröffnung vertreten.

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Erst noch in den Startlöchern steckt dagegen das nächste Projekt des Telgter Vereins in Guatemala. Am Montag hat der erste Spatenstich in La Fe stattgefunden. Dort sollen in den nächsten Monaten zwei neue Fachräume entstehen, mit großem Einsatz der Dorfbevölkerung und finanzieller Unterstützung aus Telgte. Insgesamt 10 000 Euro stellt der Freundeskreis zur Verfügung. „Ein Dank gilt allen Spendern, die uns das ermöglichen“, betont Kiwall.

Den Erweiterungsbau wird die Schule, die aktuell vier Klassenräume hat, vor allem für den Computer- und Schreibmaschinenunterricht nutzen. Denn dafür müssen die älteren Schülerinnen und Schüler bisher in die nächste Stadt fahren.

Die Schule von La Fe vereinigt drei Schulen unter einem Dach. Die jüngsten Kinder gehen in die Vorschule, bevor sie in die sechsjährige Grundschule wechseln. Und die älteren haben dann im Instituto Básico die Möglichkeit, nach weiteren drei Jahren einen mittleren Schulabschluss zu machen. Rund 140 Kinder und Jugendliche besuchen zurzeit eine der drei Schulformen. Die Dorfgemeinschaft rechnet damit, dass nach der Erweiterung noch mehr Kinder kommen werden und viele von ihnen dann länger zur Schule gehen.


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