Migrationsprojekt
So., 19.02.2012
Mit Pippi und Pferden Ängste abbauen
17 Kinder der Geistschule Münster und ihre Lehrerin Jutta Beckhoff gestalteten unter der Leitung von Silke Schulze Hobbeling drei Projekttage zum Thema „Zuwanderung“ auf dem Reiterhof Schulze Hobbeling.
Westbevern -
Unter dem Thema „Zuwanderung“ standen die Projekttage an der Geistschule in Münster. Sie wurden nicht nur vor Ort, sondern unter der Leitung von Jutta Beckhoff auch in Westbevern auf dem Reiterhof Schulze Hobbeling durchgeführt.
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Unter dem Thema „Zuwanderung“ standen die Projekttage an der Geistschule in Münster. Sie wurden nicht nur vor Ort, sondern unter Leitung von Jutta Beckhoff auch in Westbevern auf dem Reiterhof Schulze Hobbeling durchgeführt. 17 Jungen und Mädchen und ihre Lehrerin begaben sich an drei Tagen auf die Spuren von Pippi Langstrumpf. „Migration aus Sicht der Kinder“ lautet das Thema eines Kooperationsprojektes der Geistschule und der Schulpsychologie Münster. Die Geistschule hat in Münster die Aufgabe übernommen, alle ausländischen Kinder über zehn Jahren in speziellen Förderklassen an das sprachliche Niveau der Regelklassen aller Schulformen heranzuführen. Rund 50 Prozent der Schüler sind Ausländer.
Pippi Langstrumpf diente bei diesem Projekt als Symbolfigur für jede Form von Migration, mit allen Formen des Andersseins. Auf dem Rücken der Pferde, auf dem bekanntlich das Glück der Erde liegt, sollten die Schülerinnen und Schüler lernen, sich in der Fremde zu Hause zu fühlen, sprechen zu lernen, sich im fremden Land etwas zuzutrauen, Sprach- und andere Ängste abzubauen.
„Hier haben wir beste Bedingungen zum Wohlfühlen“, so Jutta Beckhoff über den Hof Schulze Hobbeling. Mit der Arbeit am Pferd sollen Sprachängste überwunden werden. „Das haben die Kinder in den drei Tagen umgesetzt, den ersten Schritt getan“, freute sich die Pädagogin.