Do., 07.02.2013

Neue Schulform Sekundarschule überspringt Hürde von 75 Anmeldungen

Telgte - 

Die Gründung der neuen Sekundarschule in Telgte hat die entscheidende Hürde „fast spielend“ genommen. Mit der Anmeldung von deutlich mehr als den erforderlichen 75 Kindern zum neuen Schuljahr sind in dieser Woche die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Neuerrichtung dieser Schulform erfüllt, teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit.

Die Gründung der neuen Sekundarschule in Telgte hat die entscheidende Hürde „fast spielend“ genommen. Mit der Anmeldung von deutlich mehr als den erforderlichen 75 Kindern zum neuen Schuljahr sind in dieser Woche die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Neuerrichtung dieser Schulform erfüllt, teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit. Der Schulträger, die Stadt Telgte, sieht mit dem Ergebnis die vom Rat einstimmig beschlossene Zielsetzung der Schulentwicklung voll bestätigt.

„Wir freuen uns riesig, dass so viele Eltern ihre Kinder für die neue Sekundarschule angemeldet haben“, so die zuständige Fachbereichsleiterin Tanja Schnur von der Stadtverwaltung. „Die Eltern haben damit eindrucksvoll unterstrichen, dass sie dauerhaft eine Beschulung vor Ort wünschen. Auch die enge Kooperation der Sekundarschule mit dem Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium spielt dabei eine Rolle, denn so können die Schülerinnen und Schüler zwischen dem G8-Weg zum Abitur über das Gymnasium und einer neunjährigen Schulzeit an der Sekundarschule mit anschließendem Wechsel in die gymnasiale Oberstufe entscheiden.“ Das pädagogische Konzept der teilintegrierten Sekundarschule habe ebenfalls viele Eltern überzeugen können.

Für den Schulträger dankte Bürgermeister Wolfgang Pieper ausdrücklich allen, die in den letzten Monaten intensiv daran mitgewirkt haben, die Sekundarschulgründung erfolgreich vorzubereiten. „Dies gilt für die Mitglieder der Schulentwicklungsgruppe unter der Leitung von Alois Brinkkötter, die Unterstützung der Telgter Grundschulleitungen und auch der weiterführenden Schulen hat die pädagogische Basis für die neue Schule gelegt“, erklärt Pieper. Ein Dankeschön gehe aber auch an Frau Gertrud von Plettenberg und Herrn Ralf Brameier, die in drei langen Tagen die Anmeldungsgespräche mit den Eltern geführt hätten. „Es hat sich als richtig erwiesen“, so der Bürgermeister, „diese Schulneugründung in einem auf Information, Transparenz und möglichst breiten Konsens angelegten Prozess anzugehen. Der Weg war nicht einfach, aber das vor-läufige Ziel ist mit der erfolgreichen Anmeldezahl erreicht.“

Möglichst zeitnah will nun der Schulträger die Eltern der angemeldeten Kinder schriftlich darüber informieren, dass die Anmeldung erfolgreich war und wie die nächsten Schritte aussehen.

Mit dem Ergebnis der Anmeldungen steht damit auch fest, dass die Hauptschule und die Realschule „auslaufend gestellt“ werden, wie es schulrechtlich heißt. Das bedeutet, dass diese Schulen in Telgte beginnend mit dem Schuljahr 2013/2014 keine Schüler mehr aufnehmen und „nach oben herauswachsen“. „Für eine bestimmte Zeit wird es daher vier Schulen im Schulzentrum geben“, weist Bürgermeister Pieper auf eine neue Herausforderung hin. „Alle Schulen sollen auf Augenhöhe nebeneinander und miteinander arbeiten können, der Schulträger wird sich jedenfalls nach Kräften bemühen, für Hauptschule, Realschule, Sekundarschule und Gymnasium gute Voraussetzungen für die Beschulung zu erhalten.“ Dies bedinge natürlich auch ein höheres finanzielles Engagement der Stadt Telgte. Doch die Stadtverwaltung ist sich sicher: „Hier ist das Geld für Schule und Bildung richtig angelegt.“

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