Mo., 22.07.2013

Aktion der Hauptschule Praktisch lernen

Zum ersten Mal hatten 35 Schüler der Clemens-Hauptschule im Rahmen des Telgter Modells die Möglichkeit, in verschiedene Ausbildungsberufe im Bildungszentrum der Handwerkskammer reinzuschnuppern.

Zum ersten Mal hatten 35 Schüler der Clemens-Hauptschule im Rahmen des Telgter Modells die Möglichkeit, in verschiedene Ausbildungsberufe im Bildungszentrum der Handwerkskammer reinzuschnuppern. Foto: Sander

Telgte - 

Drei Tage lang haben 35 Schüler der Clemens-Hauptschule einen Einblick in verschiedene Berufe im Handwerkskammer Bildungszentrum Münster (HBZ) erhalten.

Von Kerstin Sanders

Die Sommerferien haben begonnen. Die Lust auf Schule ist gerade kurz vor den Ferien nicht mehr so groß. Da ist es eine gute Gelegenheit, die Schulbank für drei Tage gegen ein Schnupperpraktikum einzutauschen. Drei Tage lang haben 35 Schüler der Clemens-Hauptschule einen Einblick in verschiedene Berufe im Handwerkskammer Bildungszentrum Münster (HBZ) erhalten.

Während der drei Tage tapezierten, druckten, feilten oder bohrten die Jungen und Mädchen, was das Zeug hielt. Die Achtklässler durften in die Bereiche Maler, Metallbau und Mediengestaltung reinschnuppern. In den einzelnen Gruppen bekamen die Schüler dann verschiedene Aufgaben, die es zu erledigen gab. Im Bereich Metall beispielsweise stellten sie eine Laterne für Teelichter oder einen Stifthalter her.

Die Gruppe im Bereich Mediengestaltung konzipierte derweil Visitenkarten oder Plakate. Wie schwer es ist, zu tapezieren oder eine Schablone für eine Wandverzierung zu entwickeln, das erfuhren die Jungen und Mädchen im Bereich Maler. „Es war sehr lustig und abwechslungsreich. Und es hat natürlich mehr Spaß gemacht als Schule“, fiel der positive Kommentar eines der teilnehmenden Schüler aus.

Die Begeisterung der Jugendlichen während des Pilotprojektes blieb auch den Lehrern der Hauptschule nicht verborgen. „Ich habe nur zufriedene und begeisterte Gesichter während der gesamten Zeit gesehen“, so eine Monika Stöhr, Klassenlehrerinnen einiger Schüler. Dabei steht einem weiteren Besuch im HBZ während der Ferien nichts im Wege. „Ihr könnte dann gerne auch vorbeikommen“, ermutigt Andreas Bendel, Koordinator im Bereich Berufsorientierung des HBZ, die Schüler. Das freute ein Mädchen ganz besonders. Sie meinte prompt zu einer ihrer Schulkameradinnen: „Oh ja! Lass uns das machen!“

Ermöglicht wird das Pilotprojekt von dem Westbeverner Unternehmen Münstermann , der Wirtschaftsförderung Telgte, der Kreisverwaltung Warendorf, dem HBZ sowie der Agentur für Arbeit.

Das Projekt findet im Rahmen des Telgter Modells statt. „Es ist uns wichtig, einen positiven Input bei den Schüler für ihre Weiterentwicklung zu erzielen“, erklärt Magdalena Münstermann, Mitglied der Geschäftsführung. Auch Joachim Fahnemann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, sieht nur Positives in dem Vorhaben. „Es ist wichtig, einzelne Berufe für die jungen Menschen praktisch erlebbar zu machen. So können sich die Schüler darüber bewusst werden, wohin sie eigentlich wollen.“

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