Fr., 24.06.2016

Clemensschule „Entscheidende Tore erst in der letzten Minute“

Feierlich entlassen wurden am Freitagnachmittag die Schülerinnen und Schüler der Clemens-Hauptschule. Erst feierten sie einen Gottesdienst, anschließend nahmen sie im Bürgerhaus ihre Zeugnisse entgegen.

Feierlich entlassen wurden am Freitagnachmittag die Schülerinnen und Schüler der Clemens-Hauptschule. Erst feierten sie einen Gottesdienst, anschließend nahmen sie im Bürgerhaus ihre Zeugnisse entgegen. Foto: Bettina Laerbusch

Telgte - 

Die Klassenlehrerinnen Christine Danckwerts und Brunhild Dieckmann haben ihre Clemens-Hauptschüler am Freitag äußerst humorvoll verabschiedet.

Von Bettina Laerbusch

„Wir sind stolz auf Euch.“ Diese Worte sagte am Freitagnachmittag im schwül-warmen Bürgerhaus niemand Geringeres als Bürgermeister Wolfgang Pieper. Im Blick hatte Pieper dabei die 22 Schülerinnen und Schüler der Clemensschule , die am Freitag feierlich verabschiedet wurden.

Überaus humorvoll sagten die beiden Klassenlehrerinnen Christine Danckwerts und Brunhild Dieckmann „Tschüss“: „Mit Euch war´s wie bei der EM – die entscheidenden Tore fielen oft erst in der allerletzten Minute“, ließen sie ihre Schüler wissen. Oder auch: „Euer Endspiel ist heute. Ihr wechselt jetzt in eine andere Mannschaft; unser Trainerjob ist nun zu Ende.“

Schulleiterin Elisabeth Glock machte deutlich, dass alle im Saal – Lehrer, Schüler, Mütter, Väter und Gäste – einen historischen Moment miterlebten: „Niemals in der fast 50-jährigen Geschichte der Clemensschule hat es so wenige Entlassschüler gegeben.“ Die Hauptschule, sie wird es in dieser Form schon bald nicht mehr geben.

Zehn Entlassschüler haben die Fachoberschulreife erhalten – ein Schüler (oder eine Schülerin, das verriet Glock nicht) mit Qualifikationsvermerk. Neun Schüler können sich über den Hauptschulabschluss nach der Klasse 10 freuen. Sechs Schüler haben nach Angaben von Elisabeth Glock einen Ausbildungsplatz oder werden sich am Berufskolleg weiterbilden lassen. Drei Schüler werden ihre Sprachkenntnisse in Warendorf weiter schulen. Zwei Schüler haben den Abschluss nach Klasse 9: Einer macht ein Freiwilliges Soziales Jahr, der andere beginnt eine Ausbildung.

„Es gab gute breite Straßen und auch Sackgassen – aber wir haben es geschafft“, brachten des Lara Hölker und Kira Knauer für die Abschlussklassen gut gelaunt auf den Punkt.

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