So., 06.12.2015

Vadruper Weihnachtsmarkt Atmosphäre vielfach gelobt

Brechend voll war es am Sonntagnachmittag, als der Nikolaus dem Vadruper Weihnachtsmarkt besuchte und einige Hundert Schokoladennikoläuse verteilte.

Brechend voll war es am Sonntagnachmittag, als der Nikolaus dem Vadruper Weihnachtsmarkt besuchte und einige Hundert Schokoladennikoläuse verteilte. Foto: Niemann

Westbevern - 

Hunderte Besucher kamen am Sonntag zum Vadruper Weihnachtsmarkt, der seit Jahren für sein besonderes Flair bekannt ist.

Von Bernhard Niemann

Herwarth Löbbing stellt die familiäre Atmosphäre auf dem Vadruper Weihnachtsmarkt heraus: „Er ist etwas Besonderes. Ich bin gerne hier“, lobt er. Der Münsteraner muss es eigentlich wissen, denn vor Jahren war er noch Besucher, jetzt ist er einer von insgesamt 45 Standbetreibern. „Was hier auf die Beine gestellt wird, das ist klasse“, ergänzt Helmut Holtkötter.

Sehr ähnlich lautet auch das Urteil von Bürgermeister Wolfgang Pieper. „Der Weihnachtsmarkt ist ein gesellschaftliches Ereignis, das in dieser Größe nur möglich ist, weil viele Ehrenamtliche daran mitwirken. Treten wir mit diesem Geist der Offenheit und der Bereitschaft zu helfen auch stets den Flüchtlingen entgegen, zeigen wir ihnen, dass sie willkommen sind“, forderte er.

„Der Advent und Weihnachten sind die Zeit der Besinnung und Dankbarkeit. Ich spreche heute alle an, die mit so viel Engagement bei der Sache sind, um so ein Event auf die Beine zu stellen. Ihr seid klasse“, hob die Krink-Vorsitzende Friederike von Hagen-Baaken hervor. Stellvertretend für andere nannte sie den Chef-Organisator Franz Rottwinkel.

Ob Kerzenschein, weihnachtliche Düfte, adventliche Lieder, eine Krippe mit lebenden Tieren oder das große Lebkuchenhaus: Der Vadruper Weihnachtsmarkt biete viel – vor allem Atmosphäre –, war sich die Krink-Vorsitzende beim Rundgang sicher. 45 Verkaufsstände und insgesamt 50 Buden – einschließlich der Bühne – lockten am Sonntag zahlreiche Besucher. Viele Familien kamen nicht nur wegen der lebendigen Krippe, sondern auch wegen des Flairs.

Auch kulinarisch hatten die Organisatoren vorgesorgt: Sechs Zentner Kartoffeln hatten die Wiewelhooker Frauen geschält, und ein Team bereitete daraus Reibeplätzchen zu. Auch andere Delikatessen hatten es den Gästen angetan. Eine große Kuchenauswahl war vor allem nachmittags der Renner.

Für adventliche Stimmung sorgten unter anderem die Flötengruppe des Vadruper Fanfarenzuges. Bei der morgendlichen Eröffnung hatte der Fanfarenzug selbst aufgespielt. Mathilde und Harald Berger stimmten mit einem Gitarrenspiel in den musikalischen Reigen ein. Der Musikzug Westbevern-Dorf war ebenfalls mit von der Partie. Die Männergesangvereine „Eintracht“ und „Cäcilia“ trugen gesanglich ihren Teil zum Gelingen bei.

Die Kindergartenkinder aus dem „Sternenzelt“ bereiteten nachmittags mit Liedern die Ankunft des Nikolaus vor. Der Heilige Mann kam in der Kutsche vorgefahren. Im Gepäck hatte er einige Hundert Schokoladen-Nikoläuse – sehr zur Freude der kleinen Besucher. Danach war das Lebkuchenhaus dicht umlagert, wollte doch fast jeder etwas von dem süßen Backwerk mit nach Hause nehmen.

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