Zahlreiche Löcher im Telgter Stadtgebiet
Mini-Baustellen nerven

Telgte -

Die zahlreichen Löcher auf Rad- und Fußwegen nerven die Bürger. Die Telekom gelobt Besserung.

Freitag, 09.02.2018, 19:02 Uhr

Unter anderem am Orkotten-Kreisel und am Hermann-Löns-Weg (kl. Bild) sind seit Wochen Mini-Baustellen, die viele Telgter nerven.
Unter anderem am Orkotten-Kreisel und am Hermann-Löns-Weg (kl. Bild) sind seit Wochen Mini-Baustellen, die viele Telgter nerven. Foto: Große Hüttmann

Peter Müller ist der Unmut sichtlich anzumerken: „Normalerweise rege ich mich nicht so schnell auf, das aber geht gar nicht“, sagt der 67-jährige Neu-Bürger. Was ihn so auf die Palme bringt, sind die zahlreichen Baugruben in der ganzen Stadt, immer in der Nähe von Telekom-Kästen.

Einige Zeit vor Weihnachten seien die ersten Löcher gebuddelt worden, erinnert sich Müller. Dann seien Absperrungen aufgestellt worden, und seitdem passiere nichts mehr. Oft, so der Neu-Telgter, lägen die Baugruben an neuralgischen Stellen, etwa am Orkotten-Kreisel mitten auf dem Fahrradweg oder am Hermann-Löns-Weg auf dem Schulweg vieler Kinder.

Die Baugruben seien in Zusammenhang mit dem Ausbau des Breitbandnetzes in Telgte ausgehoben worden, erläutert ein Sprecher der Telekom . Denn um zu den vielen grauen Kästen im gesamten Stadtgebiet ein Glasfaserkabel ziehen zu können, müssten solche Tiefbaumaßnahmen stattfinden.

Das Problem sei dabei, dass nicht nur das Glasfaserkabel gezogen, sondern auch eine zusätzliche Stromversorgung gelegt werden müssten. Zudem müssten Muffen gesetzt und das Ganze abschließend geprüft werden. Das benötige Zeit.

Dass die zahlreichen Mini-Baustellen im Stadtgebiet auch der Verwaltung ein Dorn im Auge sind, verhehlt der zuständige Sachbearbeiter Christof Linden nicht. Bereits mehrfach habe er sowohl mit der Tiefbaufirma als auch dem Telekommunikationsunternehmen Kontakt gehabt.

Doch ein Ende scheint absehbar. Nachdem die Stadt am Freitag noch einmal Druck gemacht hat, habe die Telekom versprochen, dass ab kommenden Montag gleich drei Bautrupps in der Stadt unterwegs seien, um die Restarbeiten vorzunehmen. In gut 14 Tagen, so die Aussage, sei das Gros der Löcher dann wieder verschwunden.

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