CDU-Stadtverband Telgte/Westbevern
Frauen-Trio an die Spitze gewählt

Telgte -

Ein Frauen-Trio steht an der Spitze des CDU-Stadtverbandes Telgte/Westbevern.

Mittwoch, 14.03.2018, 17:03 Uhr

Die neue Spitze des CDU-Stadtverbandes: (vorne v.l.) Marion Wickensack, Dieter Zank, Christina Westemeyer, Karola Gerdemann und Michael Gerbert sowie (hinten v.l.) Johannes Hertleif, Christoph Boge, Ulrich Michael, Cornelia Wichert und Klaus Große Lembeck.
Die neue Spitze des CDU-Stadtverbandes: (vorne v.l.) Marion Wickensack, Dieter Zank, Christina Westemeyer, Karola Gerdemann und Michael Gerbert sowie (hinten v.l.) Johannes Hertleif, Christoph Boge, Ulrich Michael, Cornelia Wichert und Klaus Große Lembeck. Foto: Pohlkamp

Die Kommunalpolitik der CDU in Telgte und Westbevern stand im Mittelpunkt der Stadtverbandsversammlung. Optimistisch und mit viel Selbstvertrauen berichtete zudem Fraktionschef Christoph Boge aus der Ratsarbeit. Die Mitglieder, die der Versammlung des Dachverbandes bei Osthues-Brandhove beiwohnten, konnten zudem mit der Wahl des neuen Vorstandes auch die ersten Weichen für die Kommunalwahlen 2020 stellen.

Der CDU-Stadtverband Telgte-Westbevern wird erstmals von einem Frauen-Trio geführt: Christina Weste­meyer ist jetzt die erste Vorsitzende und löst Frank Demmer ab, der zuvor vier Jahre lang den Stadtverband angeführt hatte. Karola Gerdemann bleibt zweite Vorsitzende, und Cornelia Wichert vervollständigt als Schriftführerin das Frauen-Trio.

Auch die folgenden einstimmigen Entscheidungen zeigen den Zusammenhalt des CDU-Stadtverbandes: Stellvertretender Schriftführer ist Ulrich Michael, Schatzmeister Dietmar Große Vogelsang. Als Mitgliederbeauftragte gewählt wurde Marion Wickensack. Beisitzer sind Christoph Boge, Elke Duhme, Klaus Große Lembeck, Johannes Hertleif, Bernd Hugenroth, Hubert Keuper, Dieter Zank und Michael Gerbert.

Zu den Hauptaufgaben des Stadtverbandes gehört die Koordination zwischen den Ortsverbänden und die Vorbereitung auf die Kommunalwahl 2020.

Informationen zu aktuellen Themen aus der Ratsarbeit gab Christoph Boge, CDU-Fraktionssprecher im Rat der Stadt Telgte. Einige Beispiele in Kurzform:

Die Diskussion um die Trauerweide im Bereich des Gewerbeparks Kiebitzpohl bezeichnete er als ein „kurioses Trauerspiel“.

Über einen großen Bedarf an Kindergartenplätzen berichtete Christoph Boge weiter. 43 Plätze fehlten derzeit: „Wir steuern auf eine Situation hin, dass viele Kinder auch unter drei Jahren keinen Kita-Platz erhalten. Das ist schwierig für die Stadt und auch für die Betroffenen.“ Die Plätze der neuen Kita am Fürstendiek, die zum neuen Kindergartenjahr mit drei Gruppen bereitstehen sollen, seien dabei bereits berücksichtigt. „Trotz aller Bemühungen hat es die Stadt nicht geschafft, ausreichend Plätze bereitzustellen“, bedauerte Christoph Boge, der dabei auch seine CDU vor Herausforderungen sieht. „Wir nehmen den Bedarf auch von der Elternseite wahr. Politisch gibt es keinen Widerstand, wenn die Kindertagesstätte an der Georg-Muche-Straße wieder auf der Tagesordnung steht.“

Kritisch betrachtet die CDU-Fraktion die Absicht, das Rathaus unter Denkmalschutz zu stellen. Sichtlich verärgert äußerte sich Christoph Boge: „Wir werden nicht hinnehmen, dass das Rathaus unter Denkmalschutz gestellt wird und haben beantragt, eine zweite Meinung einzuholen.“ Das Rathaus sieht Boge als funktional und erhaltungswürdig, doch bei einer unter Denkmalschutzstellung sei man zu sehr gebunden.

Bei der Siedlungsentwicklung im Bereich Telgte Süd sieht Christoph Boge die Stadt auf einem guten Weg, um den starken Bedarf an Wohneigentum zu erfüllen.

Für die innerstädtischen Bahnübergänge erhofft sich Christoph Boge eine Entlastung durch die Südtangente: Im Bereich der alten B 64 seien ja bereits erste Vorbereitungen getroffen, um den Anschluss in diesem Jahr zu realisieren. Die weitere geplante Verbindung zwischen der Alverskirchener und der Wolbecker Straße könne zu einer weiteren Beruhigung – auch des Verkehrs – führen.

Eine weitere Wohnbebauung könne es geben, wenn das Unternehmen Wulff Fleischwaren seinen Standort in den Gewerbepark Kiebitzpohl-Nord verlagere, was sich derzeit abzeichne. Auch in Westbevern-Dorf und Vadrup sei eine moderate Ausweisung an Bauplätzen auf dem Wege.

Den Gewerbepark Kiebitzpohl Nord sieht Christoph Boge als weiteren Meilenstein für die Bereitstellung an Gewerbeflächen insbesondere an Telgter Unternehmen, die ihren Betrieb dorthin umsiedeln und sich vergrößern wollen. Das Interesse sei groß.

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