Reinigung der Wanderwege in Westbevern
15 Säcke voll Müll gesammelt

Westbevern -

17 Jungen und Mädchen der Christopherus-Grundschule und 27 Krink­rentner legten sich für die Sauberkeit des Ortes mächtig ins Zeug.

Mittwoch, 14.03.2018, 16:03 Uhr

17 Jungen und Mädchen der St.-Christophorus-Grundschule unterstützten 27 Krinkrentner bei der jährlichen Reinigung der 64 Kilometer umfassenden sechs Wanderwege.
17 Jungen und Mädchen der St.-Christophorus-Grundschule unterstützten 27 Krinkrentner bei der jährlichen Reinigung der 64 Kilometer umfassenden sechs Wanderwege. Foto: Niemann

„Wir machen bei der Reinigung der Wanderwege mit, weil wir Westbevern sauberer machen wollen“, stellten Jonas Ludger, Janick Haberecht und Jannik Schulze Temming-Hanhoff heraus. „Eine tolle Aktion, da nehmen wir gerne teil und freuen uns erneut mitzuhelfen, um auch einen Beitrag zum Naturschutz zu leisten“, sagen Constantin und Justus Weiligmann. Sie waren schon im vergangenen Jahr dabei.

Mitmachen bei der Reinigung der Wanderwege. Diese Aktion hat bereits Tradition. Sie stößt stets auch bei den Grundschülern der St.-Christophorus-Grundschule auf ein positives Echo. 17 Jungen und Mädchen durften mit 27 Krink­rentnern etwas für die Sauberkeit im Ort tun.

Friederike von Hagen-Baaken, Vorsitzende des Westbeverner Krinks, dankte allen für ihr Engagement, sich bei dieser Gemeinschaftsaktion einzubringen. „Es löst Freude aus, dass ihr Grundschulkinder so toll mitmacht“, sagte die Vorsitzende zu den Mädchen und Jungen. Und dankte auch Schulleiterin Silke Neier.

Die Krinkrentner leisteten ihren Beitrag, wie stets bei der Umsetzung von Vorhaben und Aktionen zur Verschönerung und Sauberkeit, was Friederike von Hagen-Baaken ebenfalls betonte. „Für die Sauberkeit muss man immer etwas tun“, hob ein Krinkrentner hervor.

Bernhard Tippkötter, Wanderwart im Krink und Organisator der Aktion „Reinigung der Wanderwege“ hatte im Vorfeld bereits eine Einteilung der Gruppen vorgenommen, die er dann vor dem Speicher im Dorf bekanntgab, so dass jeder Erwachsene und auch die Schulkinder genau wussten, mit wem sie unterwegs sein würden. Allen wurden anhand eines Planes auch die zu säubernden Abschnitte gezeigt.

Den Worten folgte die Übergabe der Ausrüstung mit Warnweste, Greifzange, blauem Müllsack und Eimer. 15 Gruppen machten sich zu Fuß auf den Weg, um im inneren Dorfbereich achtlos weggeworfenen Unrat einzusammeln oder wurden von Teilnehmern, die den Fahrdienst übernommen hatten, in die Außenbereiche gebracht, von wo aus sie auf der vorgegebenen Route für Sauberkeit sorgten. Flaschen, Plastik, Styropor, Papier und Folien wurden zusammengetragen. Auch ein großer Vogelkäfig war dabei. Letztlich waren es 15 gefüllte Müllsäcke, die bei der Reinigung der insgesamt 64 Kilometer Wege zusammenkamen.

Das Positive: Insgesamt war es weniger Unrat als in den vergangenen Jahren, so zumindest der erste Eindruck der Sammler. Das Bewusstsein der Bürger, Müll dort zu entsorgen, wo es vorgesehen ist, anstatt es wahllos in der freien Natur zu entsorgen – ganz nach dem Motto „Es wird schon einer wegbringen“ – habe sich von Jahr zu Jahr gebessert, stellte Bernhard Tippkötter mit Freude fest.

Die gelungene Gemeinschaftsaktion endete mit einer Stärkung, die von Grillmeister August Muhmann zubereitet wurde.

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