Neue Sonderausstellung im Museum Religio
Viele sehr persönliche Momente

Telgte -

Als gelungenen Beitrag zum Katholikentag bezeichnete Regierungspräsidentin Dorothee Feller am Sonntagnachmittag im Bürgerhaus die jüngste Sonderausstellung des Museums Religio.

Dienstag, 17.04.2018, 05:04 Uhr

Zahlreiche Gäste kamen am Sonntagnachmittag zur Eröffnung der Ausstellung „(M)Ein Weg zum Frieden“ im Bürgerhaus zusammen.
Zahlreiche Gäste kamen am Sonntagnachmittag zur Eröffnung der Ausstellung „(M)Ein Weg zum Frieden“ im Bürgerhaus zusammen. Foto: Große Hüttmann

Als gelungenen Beitrag zum Katholikentag bezeichnete Regierungspräsidentin Dorothee Feller am Sonntagnachmittag im Bürgerhaus die jüngste Sonderausstellung des Museums Religio. Denn – analog zum Motto der Großveranstaltung im Mai in Münster, das „Suche Frieden“ lautet – geht es bei der Schau in Telgte um „(M)Ein Weg zum Frieden“.

Dafür hat der bekannte Fotograf Alexander Basta 40 Menschen aus dem Münsterland porträtiert, die in ganz unterschiedlicher Weise ihren Weg zum Frieden gefunden haben oder sich für einen Weg zum Frieden engagieren. Unter anderem wurden Stadtbrandmeister Alfons Huesmann, Ursula Mindermann, die sich im Arbeitskreis Palästina engagiert, sowie der Westbeverner Thomas Sohst, der sich seit langer Zeit im Deutschen Bundeswehrverband engagiert, interviewt.

Während Basta sich auf die Bilder und ihre Aussagen beschränkt hat, hat die stellvertretende Museumsleiter Dr. Kristin Kube den inhaltlichen Teil der Schau erstellt. In zumeist sehr intensiven Gesprächen mit den Porträtierten seien, das betonte die Regierungspräsidentin, „einschneidende biografische Erfahrungen und sehr persönliche Momente“ eines wichtigen Themas zu Tage gefördert worden.

Museumsleiterin Dr. Anja Schöne betonte in ihrer Einführung, dass ganz bewusst nicht der „große Frieden“ der Weltpolitik, sondern vielmehr die vielen Einzelpersonen, die sich um dieses Thema kümmern, im Mittelpunkt stünden. Doch genau das mache die Ausstellung so einzigartig und besonders. Das Projekt ist übrigens die erste Schau, die die stellvertretende Museumsleiterin Dr. Kristin Kube von A bis Z komplett in Eigenregie durchgeführt hat.

Die Bedeutung des Themas unterstrich als Vertreter des Bistums Münster Ulrich Schulze, stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates des Museums, bevor es einen Impuls von Professor Dr. Ludwig Siep zum Thema „Wie utopisch ist der Friede?“ gab. Die musikalische Untermalung übernahmen Marla Lembeck, Joshua Lembeck und Gregor Stewing von der Musikschule.

Nach einer Einführung in die Ausstellung der Kuratorin bestand danach die Chance, im Museum einen ersten Blick auf die Werke zu werfen.

Die Schau wird nicht nur bis zum 2. September im Religio zu sehen sein, sondern direkt anschließend als Wanderausstellung im „Kult Westmünsterland“ in Vreden präsentiert.

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