Zib – Zusammen ist besser Telgte
Zurück in ruhigeres Fahrwasser

Telgte -

Arnold Michels und Paul Sauvigny scheiden aus den Zib-Vorstand aus. Am kommenden Montag wird ein neuer Vorstand gewählt. Die Verantwortlichen hoffen, dass der Verein dann wieder in ruhigeres Fahrwasser zurückgesteuert werden kann. Zuletzt hatte es innerhalb der Mitgliederschaft viele Querelen gegeben.

Dienstag, 17.04.2018, 19:04 Uhr

Arnold Michels (2.v.r.) und Paul Sauvigny (2.v.l.) scheiden aus den Zib-Vorstand aus. Remzi Dengiz (l.) und Johannes Meiser stellen sich erneut zur Wahl.
Arnold Michels (2.v.r.) und Paul Sauvigny (2.v.l.) scheiden aus den Zib-Vorstand aus. Remzi Dengiz (l.) und Johannes Meiser stellen sich erneut zur Wahl. Foto: Flockert

Im Verein „Zib – Zusammen ist besser“ lief es hinter den Kulissen zuletzt alles andere als rund. Unterschiedliche Gruppen hatten sich gebildet, die mehr gegeneinander als miteinander arbeiteten. Von „Zusammen ist besser“ war in jüngster Zeit wenig zu spüren. Von atmosphärischen Störungen war die Rede. Auch wenn die Flüchtlingsarbeit weiter funktionierte.

Wegen der Querelen hatte Kassierer Paul Sauvigny bereits im Dezember sein Amt zur Verfügung gestellt, dieses aber kommissarisch bis jetzt weitergeführt. Bei der Mitgliederversammlung am Montag, 23. April, um 19.30 Uhr im DRK-Haus am Steintor 1 gibt er seinen Posten endgültig ab. Das gleiche gilt für den ersten Vorsitzenden Arnold Michels, der sein Amt nach 15 Jahren an der Spitze des 1985 als „Verein für Völkerverständigung“ und 1991 in Zib umbenannten Vereins zur Verfügung stellt. Er hatte seinen Rückzug zwar schon vor zwei Jahren angekündigt, doch auch bei ihm haben die persönlichen Enttäuschungen diesen Schritt forciert. Er kann nicht verstehen, mit welchen „Rufschädigungen“ seitens seiner Kritiker gearbeitet worden ist. „Mir ist sogar vorgeworfen worden, ich sei der Diktator des Vereins“, erzählt er.

Nach der Mitgliederversammlung soll alles besser werden. Da Michels und Sauvigny angekündigt hatten, nicht noch einmal kandidieren zu wollen, wurde ein Kandidatentreffen einberufen, bei dem die verschiedenen Gruppen innerhalb des Vereins „Zib“ gemeinsam überlegten, wie es weitergehen soll und wer die beiden scheidenden Vorstandsmitglieder beerben könnte. „Ziel war es, die beiden konkurrierenden Gruppen zusammenzuführen und die Gräben zuzuschütten“, berichtete Kassierer Johannes Meiser, der wie der zweite Vorsitzende Remzi Dengiz am kommenden Montag erneut kandidieren möchte. Gemeinsam wurde ein Team zusammengestellt, das den Verein in ruhigeres Fahrwasser führen soll. Vorstand und Mitglieder sollen sich wieder auf ihre eigentlichen Aufgaben – die Betreuung und Integration von Flüchtlingen und Aussiedlern – konzentrieren können, und sich nicht in internen Streitereien aufreiben.

Dabei wird dem neuen ersten Vorsitzenden eine entscheidende Rolle zukommen. Zur Wahl stellt sich Dr. Arno Lott. Annette Rickhoff ist Kandidatin für den Kassiererposten.

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