Wallfahrtseröffnung und Altarweihe in Telgte
Trost und Hoffnung

Telgte -

Bischof Felix Genn war am Samstag zur feierlichen Eröffnung der Wallfahrtszeit samt Segnung der frisch renovierten Kapelle und Weihe des neuen Altars nach Telgte gekommen.

Sonntag, 29.04.2018, 12:04 Uhr

Zum Abschluss der Lichterprozession betete der Bischof zusammen mit den zahlreichen Gläubigen vor der Kapelle.
Zum Abschluss der Lichterprozession betete der Bischof zusammen mit den zahlreichen Gläubigen vor der Kapelle. Foto: Große Hüttmann

Das war eine klare Aussage von Bischof Dr. Felix Genn: „Telgte ist ohne die Schmerzhafte Mutter nicht denkbar“, sagte der Oberhirte des Bistums Münster am Samstagabend anlässlich der feierlichen Eröffnung der Wallfahrtszeit samt Segnung der frisch renovierten Kapelle und Weihe des neuen Altars. Ausdrücklich betonte Genn in seiner Ansprache auch, dass die Wallfahrtskapelle für viele Menschen nicht nur seit Jahrhunderten ein Ort des Trostes und der Hoffnung sei, sondern dieses auch in der Zukunft bleiben müsse und solle.

In seiner Predigt sagte Genn, dass die Schmerzhafte Muttergottes gleichsam für den Schmerz und das Leiden in der Welt stehe, das im Leben aller Menschen eine Rolle spiele. Zwei Wünsche äußerte er vor dem Gnadenbild: Zum einen, dass der Krieg in Syrien bald vorbei sei und ein Neuanfang in diesem Land eingeleitet werden könne. Zum anderen betonte Genn ganz am Schluss der Lichterprozession, dass er das Gnadenbild darum bitte, dass der Katholikentag in rund zwei Wochen in Münster von Terror und anderen negativen Ereignissen verschont bleibe, sondern vielmehr zu einem deutlichen Zeichen des friedlichen Miteinanders werde.

Der Anfang und das Ende des Pontifikalamtes wurden in der vollen Clemenskirche begangen, große Teile der Feier zudem in der Kapelle. Daher fand eine Bild- und Tonübertragung auf einer Großleinwand in der Kirche statt.

Neben Vertretern verschiedener Wallfahrtsgruppen und vielen Gläubigen aus Telgte und dem Umkreis waren unter anderem Vertreter des Souveränen Malteserordens, des Deutschen Ordens sowie Damen des Sternkreuzordens anwesend.

Zahlreiche Fahnenabordnungen nahmen an dem feierlichen Ereignis teil. Mitglieder der Wallfahrtsgilde hatten nicht nur Fähnchen aufgestellt, sondern auch die Kapelle geschmückt. Nach alter Tradition trugen die Mitglieder der Bäcker-, Metzger- und Brauergilde das Gnadenbild bei der Lichterprozession durch die Straßen der Altstadt. Der Propsteichor sorgte für die musikalische Untermalung.

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