Verein „Hilfe für Waisenkinder in Namibia“
Bildung für Kinder in Afrika

Westbevern -

Der Verein „Hilfe für Waisenkinder in Namibia“ will Kindern in dem südwestafrikanischen Staat eine bessere Bildung ermöglichen und dadurch dazu beitragen, deren Zukunftschancen zu verbessern. Bei einer Versammlung besprachen die Mitglieder die neuesten Projekte.

Mittwoch, 16.05.2018, 22:05 Uhr

Der neue Vorstand des Vereins „Hilfe für Waisenkinder in Namibia“: (v. r.) Hubert Kleuser, Birgit Leyendecker und Hans-Jürgen Pfützner. Auf dem Bild fehlt Mareike Pfützner.
Der neue Vorstand des Vereins „Hilfe für Waisenkinder in Namibia“: (v. r.) Hubert Kleuser, Birgit Leyendecker und Hans-Jürgen Pfützner. Auf dem Bild fehlt Mareike Pfützner. Foto: Niemann

Kindern in Namibia einen bessere Bildung zu ermöglichen und ihnen damit die Möglichkeit zu geben, sich selbst eine gesicherte Zukunft aufzubauen, ist ein Schwerpunkt der Arbeit des Westbeverner Vereins „Hilfe für Waisenkinder in Namibia“. Dafür haben Mitglieder und Spender in den vergangenen Jahren schon viel Geld zusammengetragen, mit dessen Hilfe viele Projekte vor Ort in Okahantja verwirklicht werden konnten. Weitere sollen nach Möglichkeit noch in diesem Jahr in Angriff genommen werden.

Bei der Umsetzung mithelfen will auch der neu gewählte Vorstand des Vereins „Hilfe für Waisenkinder in Namibia“. Hubert Kleuser führt als Vorsitzender den Verein. Hans-Jürgen Pfützner als zweiter Vorsitzender, Birgit Leyendecker als Kassiererin und Mareike Pfützner als Schriftführerin runden die neue Vorstandsmannschaft ab.

Das Team will gemeinsam mit den Mitgliedern seinen Teil dazu beitragen, dass die angestoßenen Projekte in dem südwestafrikanischen Staat umgesetzt werden können. Dazu gehören die Ausrüstung von Schulkindern mit Lernmitteln und Bekleidung sowie ein Hausanbau, um den Kindern einen Schulbesuch inklusive Internatsunterbringung zu ermöglichen. Hans-Jürgen Pfützner berichtetet, dass die Pläne dafür bereits in der Schublade lägen. „Ich gehe davon aus, das die Arbeiten noch in diesem Jahr aufgenommen werden“, sagte er. Der zweite Vorsitzende überzeugt sich regelmäßig vor Ort über den sinnvollen Einsatz der Spendengelder. Für Ende Oktober ist wieder ein Besuch in Namibia geplant. Pfützner will dann auch kräftig selbst mit anpacken.

Seit dem Jahr 2006 engagieren sich Hans-Jürgen Pfützner und Birgit Leyendecker für die Unterstützung der Kinder in Namibia. „Es ist immer ein besonderer Moment, wenn man dort ankommt, den Kindern in die Augen blickt und sie dann sagen, ,Der Mann aus Germany’ ist gekommen“, so Pfützner. Alle Spendengelder kämen zu 100 Prozent den Kindern vor Ort zugute“, unterstreichen die Verantwortlichen. So steht es auch auf dem Flyer, der aufgrund der Neubesetzung des Vorstandes überarbeitet wird.

Der Verein hält engen Kontakt mit Barbara Rogl, die sich als Farmbesitzerin deutschen Ursprungs schon lange für die Kinder vor Ort einsetzt. Dadurch hat sie einen umfassenden Einblick in die gegebenen Strukturen und die Bedürfnisse des Nachwuchses erhalten. Sie war maßgeblich an der Vereinsgründung beteiligt und sorgt vor Ort für die sinnvolle Vergabe der Spendengelder. Barbara Rogl wird Ende Mai nach Deutschland kommen und einen Abstecher nach Westbevern machen. „Wir freuen uns auf den Gedankenaustausch“, sagte Pfützner.

Der Erlös des Oktoberfestes wird auch 2018 wieder zur Unterstützung der Kinder beitragen. Angedacht ist auch ein Sommerfest, das aber noch nicht terminiert ist. Ebenso offen ist, ob ein Container mit Kleidung und weiteren Utensilien nach Namibia geschickt werden soll. „Die Kosten einer solchen Maßnahme sind sehr hoch, müssen erst einmal gestemmt werden“, erklärte Hans-Jürgen Pfützner.

Gedankt wurde den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern.

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