„Bürgernetz Westbevern“
Hoffen auf Fördergelder

Westbevern -

Die Mitglieder des „Bürgernetzes Westbevern“ hoffen, beim Anschluss an das Glasfasernetz von Fördergeldern profitieren zu können.

Donnerstag, 17.05.2018, 16:05 Uhr

Groß war das Interesse der Mitglieder.
Groß war das Interesse der Mitglieder.

Vectoring ist nicht die Technik der Zukunft. Die Kupferkabel von der Verteilstelle zum Haus verringern die Übertragungsrate. Deshalb hatte das „Bürgernetz Westbevern“ bei der Versorgung der Bürger im Außenbereich mit superschnellem Internet voll auf einen kompletten Glasfaserausbau gesetzt.

Die bislang geschmiedeten Pläne liegen nun erst einmal auf Eis. Grund sind Pläne der neuen Bundesregierung, die allerdings noch nicht in ausreichendem Maß konkretisiert wurden. Es geht wie so oft um Fördergelder.

Bei einer Versammlung am Dienstagabend, zu der immerhin rund 100 der 150 Mitglieder im Gasthof „Zur Bever“ erschienen waren, informierten „Bürgernetz“-Vorsitzender Frank Demmer, Wirtschaftsförderer Andreas Bäumer und Kreistagsmitglied Bernd Hugenroth über den aktuellen Stand, wie eine Förderung der Herstellung eines Glasfaserhausanschlusses im Außenbereich nach den Vorstellungen der Regierung in Berlin aussehen könnte. Allerdings fehlen allen Beteiligten noch viele entscheidende Detailinformationen.

„Eine Entscheidung über Fördermittel fällt in drei bis vier Monaten. Bis dahin wollen wir erst einmal abwarten“, berichtete Frank Demmer. Rund 95 Prozent der Anwesenden hätten sich für diesen Weg entschieden. Der geplante Eigenausbau – jeder Hauseigentümer hätte 2000 Euro zahlen und Eigenleistungen erbringen müssen – soll bis zu einer Entscheidung erst einmal ruhen. Würde man damit nämlich begonnen haben, bestünde später keine Chance mehr, staatliche Fördermittel abzugreifen.

Sollte sich herausstellen, dass es keine staatlichen Zuschüsse gibt, dann wird im Herbst wie geplant in Eigenregie weitergemacht.

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