Kinder- und Jugendwerk Telgte
Verein zukunftsfähig aufstellen

Telgte -

Das Kinder- und Jugendwerk steht vor großen Herausforderungen. Mit neuen Konzepten will sich der Verein fit für die Zukunft machen. Viele Aufgaben warten. Bei der Mitgliederversammlung wurde Christoph Münstermann als erster Vorsitzender in seinem Amt bestätigt.

Donnerstag, 17.05.2018, 20:05 Uhr

Der neue Vorstand des Kinder- und Jugendwerkes Telgte: (v.l.) Jens Micke, Vertreter der Mitarbeiterschaft, Vorsitzender Christoph Münstermann, zweiter Vorsitzender Marian Husmann, Jannik Brinkbäumer, Vertreter der Jugendlichen im Vorstand, Geschäftsführer Ulrich Junghans, Kassierer Andreas Quenkert und Schriftführerin Franziska Eickholt.
Der neue Vorstand des Kinder- und Jugendwerkes Telgte: (v.l.) Jens Micke, Vertreter der Mitarbeiterschaft, Vorsitzender Christoph Münstermann, zweiter Vorsitzender Marian Husmann, Jannik Brinkbäumer, Vertreter der Jugendlichen im Vorstand, Geschäftsführer Ulrich Junghans, Kassierer Andreas Quenkert und Schriftführerin Franziska Eickholt. Foto: Pohlkamp

Vor großen Herausforderungen steht das Kinder- und Jugendwerk. Der Verein, der vor 17 Jahren gegründet wurde und in enger Kooperation mit der Stadt Telgte das Kinder- und Jugendzentrum in der Mühle am Emstor als Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit führt und Träger der aufsuchenden Jugendarbeit und der Kita Kinderwelt ist, will mit neuen Konzepten den Verein zukunftsfähig aufstellen. Das betonte der alte und neue erste Vorsitzende Christoph Münstermann am Mittwochabend auf der Mitgliederversammlung des Vereins.

Dabei nannte Münstermann auch die vielfältigen Aufgaben bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die Zusammenarbeit mit ehrenamtlich Engagierten und den Eltern sowie die Kooperation mit anderen Vereinen. Trotz der schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen gelinge es dem Verein, die Arbeit erfolgreich zu gestalten. Der Vorsitzende bedankte sich bei den Hauptamtlichen, bei seinen Vorstandskollegen und den Ehrenamtlichen für deren Einsatz.

Nach den Berichten aus den Arbeitsbereichen stellte Geschäftsführer Ulrich Junghans eine zufriedenstellende Kassenbilanz vor. Christoph Münstermann bedankte sich bei Kassierer Klaus Rüter, der an der Versammlung nicht teilnahm, für seine hervorragende jahrelange Vorstandsarbeit. Die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig.

Andreas Quenkert wurde für Klaus Rüter, der nicht wieder kandidierte, einstimmig zum neuen Kassierer gewählt. Kassenprüfer ist Dietmar Große Vogelsang. Als Schriftführerin wurde Franziska Eickholt gewählt. Vertreter der Mitarbeiterschaft bleibt der Sozialpädagoge Jens Micke. Neu gewählt wurde als Vertreter der Jugendlichen im Vorstand der 16-jährige Jannik Brinkbäumer. Vertreterin des Stadtjugendringes im Vorstand ist Johanne Grohnert. Christoph Münstermann erhielt das Vertrauen der Mitglieder und bleibt somit erster Vorsitzender. Nicht zur Wahl stand der zweite Vorsitzende Marian Husmann. Zum Vorstand des Vereins gehören auch Bürgermeister Wolfgang Pieper und Geschäftsführer Ulrich Junghans.

Jens Micke – verantwortlich für die aufsuchende Jugendarbeit – berichtete über Vorkommnisse in der Wartehalle am Bahnhof. Die zeitlich begrenzte personelle Aufstockung der aufsuchenden Jugendarbeit sei notwendig und durch den Kreis Warendorf beschlossen worden. Daher freute sich Christoph Münstermann, dass die Fachkräfte Marco Uphoff und Roxana Raphael-Kuttig vom Kreisjugendamt an der Versammlung teilnahmen und ebenfalls zu den Ereignissen am Bahnhof Stellung bezogen. Inzwischen habe sich die Lage dort beruhigt. Sicherlich trügen die personelle Aufstockung und zusätzlich auch die Videoüberwachung dazu bei.

Ein kritischer „Treffpunkt“ befindet sich hinter dem Kinder- und Jugendzentrum. Regelmäßig überprüft die Polizei diesen Bereich. „Obwohl einige Jugendliche auffällig geworden sind, gibt es bislang kein aggressives Verhalten“, berichtetet Jens Micke.

Die beiden hauptamtlichen Sozialarbeiter Babette Zimmermann und Dirk Scherer berichteten von ihrer Arbeit im Kinder- und Jugendzentrum. Die Angebote würden von vielen Jugendlichen angenommen. „Wir haben einen großen Zulauf, viele Stammbesucher und auch Neue, täglich sind es durchschnittlich 40 Jugendliche, die bei und mit uns die Freizeit gestalten,“ zeigte sich Dirk Scheurer, der seit 18 Jahren dort arbeitet, sehr erfreut auch über die harmonische Stimmung.

Babette Zimmermann hat bereits eine über 20-jährige Erfahrung. Hinter dem Kinder- und Jugendzentrum wurden gemeinsam mit der Jugend ein Basketballplatz und ein Kleinfußballfeld erstellt. Aufgrund dieser guten Erfahrungen werden Sozialarbeiter und Jugendliche in diesem Jahr ihr Freizeitgelände weiter gestalten. Eine Grillstelle ist ebenso geplant wie ein Sitzrondell und ein Unterstand. 2500 Euro wurden dafür gespendet.

10 000 Euro ist es dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe Wert, die digitale Infrastruktur im und am Kinder- und Jugendzentrum zu verbessern: durch Ausbau der Netzinfrastruktur mit ausreichendem Internetzugang und einer optimalen WLAN-Reichweite.

Kindergartenleiter Frank Hagedorn berichtete, dass in der Kita „Kinderwelt“ derzeit 105 Kinder von 19 Erziehern betreut werden.

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