Fr., 03.04.2009

Warendorf Förderkreis sucht Vorsitzenden

Von Andreas Engbert

Freckenhorst - Ohne Vorsitzenden steht der Förderkreis der Evangelischen Paulusgemeinde Freckenhorst/ Hoetmar seit Donnerstag da. Auf der Jahreshauptversammlung im Gemeindehaus trat Rainer Meyer-Gericke nach nur einem Jahr in diesem Amt - aus beruflichen Gründen - zurück. Im Januar informierte er seine Vorstandskollegen über diesen Schritt und der Vorstand suchte, auch außerhalb des Vereins, nach einem potentiellen Nachfolger. Trotz einiger Gespräche und Ideen fand sich niemand, der dem Förderkreis vorstehen wollte. Auch auf der Versammlung erklärte sich niemand bereit, für das Amt zu kandidieren. Den Vorschlag, dass Manfred oder Renate Schleisiek nach ihrer Pensionierung den Vorsitz übernehmen könnten, lehnten diese aber ab. Man wolle der Nachfolgerin, Susanne Nickel, die im Mai die Arbeit in der Stiftstadt aufnimmt, nicht im Wege stehen.

Und so wird der vier Jahre alte Verein vorläufig von den stellvertretenden Vorsitzenden Frauke Schulte-Terboven und Jörg Troschke geführt. Schulte-Terboven wurde ebenso einstimmig im Amt bestätigt wie Schriftführerin Cornelia Huth-Alonso und Kassierer Jörg Heitwerth.

Bei der Gründung des Förderkreises hatte man sich vorgenommen, das Leben in der Kirchengemeinde finanziell zu ermöglichen und sich dabei auf Jugend- und Seniorenarbeit sowie die Kirchenmusik zu konzentrieren. Dies wurde unter anderem durch die Finanzierung der Jugendarbeit mit Petra Leschke, die ihrer Arbeit den Mitgliedern des Förderkreises vorstellte, und des Posaunen- sowie des Kirchenchores geleistet. Auch einzelne Aktionen, wie die Gemeindefahrt oder ein Chorprojekttag wurden unterstützt.

Neben den Mitgliedsbeiträgen ermöglichten viele Spenden die Arbeit des Förderkreises. Auch ein Benefizkonzert des Männerchores Freckenhorst-Hoetmar, des Seniorenorchesters der LVHS und des Pauluschores spülte einen Betrag in die Kasse.

„Wir sind solide aufgestellt“, blickte der scheidende Vorsitzende auf den Förderkreis, machte jedoch auch seine Ratlosigkeit deutlich. Es sei schwierig, neue Mitglieder zu gewinnen, gerade zwei Neueintritte habe es 2008 gegeben. Damit hat der Förderkreis 45 Mitglieder.

Mit Blick in die Zukunft sagte Schulte Terboven, man müsse bei steigenden Kosten damit rechnen, den „Topf mehr in Angriff zu nehmen“. Sie zeigte sich aber optimistisch, weitere Mitglieder zu finden: „Wir müssen kreativ werden, Menschen zu motivieren, sich hier einzubringen“, appellierte sie.

Pfarrer Manfred Schleisiek machte deutlich, dass die Förderkreis-Mittel nicht dafür verwendet würden, Defizite im Haushalt der Kirchengemeinde auszugleichen, sondern die Gemeindearbeit auf finanziell sichere Füße stellten.

Der Posaunenchor der Gemeinde umrahmte die Mitgliederversammlung musikalisch.

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