Immer schön sauber bleiben

Di., 06.12.2011

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Hygiene-Aktionstag im Josephs-Hospital

Nikolaus Christoph Gilsbach und Hygienespezialist Michael Peeters informierten große und kleine Besucher des Jospehs-Hospitals über saubere HändeFoto: (Lowinski)

Nikolaus Christoph Gilsbach und Hygienespezialist Michael Peeters informierten große und kleine Besucher des Jospehs-Hospitals über saubere Hände Foto: Lowinski

Warendorf - 

„Und immer schön sauber bleiben“ – das hätte man als Motto über den Aktionstag schreiben können, mit dem das Josephs-Hospital jetzt auf die Bedeutung umfassender Handhygiene hingewiesen hat. Gut 300 Besucher und Patienten informierten sich im Foyer des Krankenhauses über Möglichkeiten der modernen Desinfektion.

Von Christoph Lowinski

Für Michael Peeters, als Hygienefachkraft sozusagen oberster Saubermann des Josephs-Hospitals, ist gerade die Handhygiene eine ganz wichtige Maßnahme: „Wir wollen unseren Besuchern den Umgang mit gründlicher Desinfektion zeigen.“

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Dafür hatte Peeters einen unscheinbaren Kasten aufgebaut, der es allerdings in sich hatte. Wer seine beiden Hände hineinsteckte, konnte unter ultraviolettem Licht sein blaues Wunder erleben. Dunkle Flecken zeigten an, wo die Hände noch voller Viren sind.

Krankheitskeime, die von Besuchern oder Patienten eingeschleppt werden, sind ein großes Risiko für die Krankenhäuser. Deshalb hat das Josephs-Hospital auf allen Stationen und an allen Eingängen Spender mit Desinfektionsmitteln installiert.

Wie man die richtig benutzt, konnte man am Hygienetag ebenfalls lernen: Eine hohle Hand machen und ordentlich viel Desinfektionsmittel reinpumpen. Anschließend sorgfältig die ganze Hand und alle Finger und den Daumen damit einreiben. Das ist die beste Prophylaxe gegen die Verbreitung von Krankheitskeimen. Gerade hier stimmt der alte Satz: Vorbeugen ist besser als heilen.

Klinik-Clown Christoph Gilsbach aus Münster sorgte dafür, dass der Spaß nicht zu kurz kam und holte die Besucher als Nikolaus zu den Infos. Davon gab es reichlich: Bebrütete Glasplatten aus dem Labor, auf denen man sich mal genau ansehen konnte, welche Keime man hinterlässt (und weitergibt), wenn man in die hohle Hand hustet oder niest. Ekelhaft. Tests der Hautbeschaffenheit und Infos über das richtig Pflegemittel standen genauso auf dem Programm wie Infotafeln, auf denen man Wissenswertes zum Thema nachlesen konnte.

Michael Peeters stand den Besuchern allerdings auch ganz direkt für ihre Fragen zur Verfügung: „Man spürt eine große Verunsicherung bei den Leuten“, sagt der Hygienefachmann. Vor allem seit der so genannte Krankenhauskeim MRSA in aller Munde ist. Auch im Kampf gegen den spielen saubere Hände eine wichtige Rolle.


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