Sa., 07.07.2012

Ortsentwicklungskonzept für Freckenhorst vorgestellt Jetzt heißt es Gas geben

Ortsentwicklungskonzept für Freckenhorst vorgestellt : Jetzt heißt es Gas geben

Dr. Frank Brückling (2. v. l.) überreichte eine erste Foto: Andreas Engbert

Freckenhorst - 

„Eigentlich geht es jetzt erst los“, machte Dr. Frank Brückling vom Büro „planinvent“ am Donnerstag deutlich, dass mit dem Ende der ersten Phase des Ortsentwicklungskonzeptes (OEK) Freckenhorst 2030 der größte Teil der Arbeit noch vor den Initiatoren liegt. Bei der Präsentation im Saal der Gaststätte Huesmann stellte er die bisherigen Ergebnisse vor.

Von Andreas Engbert

An erster Stelle stehen die Leitbilder: Wie sollen die verschiedenen Lebensbereiche in Freckenhorst 2030 idealerweise aussehen? Hier wünschen sich die Freckenhorster unter anderem, dass die Stiftsstadt dann ein attraktiver Wohnstandort mit eigenen Schulen, Kindergärten ist, die sich um einen lebendigen Ortskern mit der Stiftskirche im Zentrum gruppieren. Die Bewohnersollen im Jahr 2030 von der lang geforderten Umgehungsstraße profitieren, Landwirtschaft und Gewerbe sind gut aufgestellt.

Um diese Ziele zu erreichen wurden verschiedene Projekte ausgearbeitet, die zum Teil schon in Arbeit sind und sich Themen wie der Barrierefreiheit oder einer Klimaschutzsiedlung angenommen haben. Auch bestehende Ideen, wie der Bau eines Kunstrasenplatzes für den TuS, wurden ins OEK aufgenommen. Für jedes Projekt werden Paten genannt, die Ansprechpartner sind und sich um die Umsetzung bemühen. Einige Projekte warten jedoch noch auf fleißige Freckenhorster, die sich engagieren möchten. Außerdem können jederzeit weitere Ideen in das OEK aufgenommen werden, wie Brückling erläuterte.

Ebenfalls im Konzept genannt sind Ansprechpartner, bei denen die Aktiven Unterstützung finden können, wie Werner Wiegert von der Bezirksregierung, die Sachbearbeiter bei Stadt- und Kreisverwaltung sowie Fachleute, Verantwortliche der OEK aus Nachbarorten oder Partner und Kooperatoren.

Dr. Frank Brückling dankte allen, die beim OEK mitmachen und appellierte ans Durchhaltevermögen: „Unser Büro ist nur das Getriebe – der Motor sind Sie!“

Bürgermeister Jochen Walter würdigte das Engagement der OEK-Aktiven: „Sie sind eine schlagkräftige Truppe!“ Jetzt sei auch weiterhin bürgerschaftliches Engagement gefordert: „Wir brauchen Sie“, rief der erste Bürger der Stadt Warendorf die Freckenhorster auf, sich in den Projekten zu engagieren, und sicherte die Unterstützung der Verwaltung und des Rates, der nach den Sommerferien über das Konzept abstimmen wird, zu. Ein erster Entwurf des Konzeptes, das „planinvent“ in den kommenden Wochen vervollständigen wird, wurde dem Bürgermeister überreicht.

Als Vorsitzender des Bezirksausschusses betonte August Finkenbrink, dass bisher viel erreicht wurde, aber noch viel Arbeit vor den Freckenhorstern liege. Man müsse die Aufgaben mit Freude und Ehrgeiz angehen und weitere Freckenhorster zum Mitmachen motivieren.

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