Sa., 22.12.2012

Pater Tom in Indien Brückenbauer auf Stippvisite

Pater Tom besucht als 1. Vorsitzender des Vereins „Die Brückenbauer“ Kinder im Süden Indiens in einem Internat seines Vizentiner-Ordens.

Pater Tom besucht als 1. Vorsitzender des Vereins „Die Brückenbauer“ Kinder im Süden Indiens in einem Internat seines Vizentiner-Ordens. Foto: nn

warendorf - 

Der Verein wurde im Frühjahr 2012 offiziell gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bildung von Kindern in Indien und in Warendorf zu unterstützen. So soll unter dem Titel „Bildung für (K)Inder“ eine Brücke zwischen den Kindern in Süd-Indien und Warendorf gebaut werden. Um sicher zu stellen, dass die Gelder des Vereins in Indien bei den Kindern ankommen, für die es bestimmt ist, war Pater Tom Anfang Dezember in Indien und konnte dort mit dem zuständigen Mitbruder seines Vinzentiner-Ordens sprechen.

Anfang Dezember machte sich Pater Tom auf den Weg nach Indien um sich dort vor Ort für einige Tage für die Umsetzung der Ziele seines neuen Vereins „Die Brückenbauer“ einzusetzen.

Der Verein wurde im Frühjahr 2012 offiziell gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bildung von Kindern in Indien und in Warendorf zu unterstützen. So soll unter dem Titel „Bildung für (K)Inder“ eine Brücke zwischen den Kindern in Süd-Indien und Warendorf gebaut werden.

Um sicher zu stellen, dass die Gelder des Vereins in Indien bei den Kindern ankommen, für die es bestimmt ist, war Pater Tom Anfang Dezember in Indien und konnte dort mit dem zuständigen Mitbruder seines Vinzentiner-Ordens sprechen. „Da ich im direkten Kontakt mit dem Orden stehe, können wir sofort nachverfolgen, dass unsere Hilfe ankommt“, erklärt Pater Tom.

Zwei Möglichkeiten der Unterstützung hat sich das Team um Pater Tom überlegt. Wer die Kinder unterstützen möchten, kann entweder eine einmalige Spende an den Verein entrichten (Konto: 34 363 42 42 bei der Sparkasse Münsterland Ost). Die andere Möglichkeit ist eine dauerhafte Patenschaft für ein Kind in Südindien (22 Euro im Monat). Dies bedeutet eine nachhaltige Unterstützung für ein Kind, mit dem der Pate auch über Briefwechsel in Kontakt treten kann.

Was die Brückenbauer von anderen unterscheidet, ist in der Satzung des Vereins festgelegt. Der 2. Vorsitzende Frank Hankemann erklärt: „Bei allen Einnahmen des Vereins ist es unser Anliegen, dass 90 Prozent nach Indien fließen und zehn Prozent hier vor Ort in Warendorf in Bildungseinrichtungen investiert werden.“ Pater Tom ergänzt: „In meiner Arbeit als Pfarrer habe ich oft erfahren, dass es auch in Warendorf noch einiges zu tun gibt.“

2011 konnten bereits einige Patenkinder vermittelt werden, die im Süden Indiens in Internaten der Vinzentiner leben bzw. Schulen des Ordens besuchen und bei ihren Familien wohnen. Für sie ist nun ein regelmäßiger Schulbesuch und eine fundierte Ausbildung sichergestellt. „In Indien bedeutet Bildung Hoffnung“, betont der 1. Vorsitzende Pater Tom.

Bereits in der Vergangenheit hat der Geistliche, der seit 2001 als Priester in Warendorf und Umgebung tätig ist, viel Unterstützung für Bedürftige in seinem Heimatland Indien erfahren. So hat er nach der Tsunami-Katastrophe im Jahre 2004 eine Spendenaktion initiiert. Das Ergebnis: 50 neue Häuser konnten gebaut werden. An diesen Erfolg möchte er weiter anknüpfen. Weitere Infos finden sich in der Broschüre, die in allen katholischen Kirchen ausliegt, oder im Internet unter  

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