Do., 25.04.2013

Ortsentwicklung Freckenhorst Plan für Bürgerzentrum steht

Freckenhorst - 

Das 400 Quadratmeter große Bürgerzentrum soll, angebaut an die Turnhalle, die den Charakter einer Mehrzweckhalle bekommen soll. Ein Raumprogramm und ein Belegungsplan sind entwickelt. Möglicherweise kann 2014 mit dem Bau begonnen werden.

Von Joke Brocker

Sie setzen alles daran, dass das Leben in Freckenhorst „jeden Tag ein Stückchen besser“ wird, wie es Christian Murrenhoff, Mitglied im Lenkungsausschuss des Ortsentwicklungskonzeptes (OEK), formuliert. Dass die OEK-Arbeitskreise nicht nur reden, sondern wirklich etwas bewegen, zeigte sich in der jüngsten Sitzung des Lenkungsausschusses, als die Mitglieder den Status der Projekte vorstellten.

Klaus Leik hat sich als Projektpate – unabhängig vom Thema Umgehungsstraßen – mit „Maßnahmen zur Verkehrsbeeinflussung auf den Durchgangsstraßen“ beschäftigt. Er berichtete, dass die Installation einer den Verkehr auf der Kreuzung Westkirchener Straße/Hoetmarer Straße/ Warendorfer Straße /Everswinkeler Straße entzerrenden Pförtnerampel im Gespräch sei. Aufgestellt werden kann diese auf der Westkirchener Straße in Höhe der Stiftsbleiche aber wohl frühestens 2014.

Horst Pawlowski informierte über das OEK-Projekt „ Bürgerzentrum “, an dem er und seine Architekten-Kollegen Henrike Thiemann und Rüdiger Braun ebenso arbeiten wie an der Entwicklung einer Klimaschutzsiedlung auf dem Hauptschulareal. Das 400 Quadratmeter große, komplett unterkellerte Bürgerzentrum soll, angebaut an die Turnhalle , die den Charakter einer Mehrzweckhalle bekommen soll, und das energetisch auf den neuesten Stand gebrachte Lehrschwimmbecken, das Pädagogische Zentrum ersetzen. Pawlowski berichtete, dass in enger Abstimmung mit den Vereinen ein Raumprogramm und ein Belegungsplan entwickelt worden seien. Ein endgültiges Konzept werde möglichst noch vor der Sommerpause vorgestellt. Möglicherweise könne schon 2014 mit dem Bau begonnen werden, spätestens aber 2015.

Bereits abgeschlossen sind dagegen die Bauarbeiten des Boulevereins, der sich auf dem Ascheplatz unweit der Grundschule neue Bahnen angelegt hat. Positiv entwickelt sich auch das OEK-Projekt „Kunstrasenplatz am Feidiek“. Es gibt einen Förderverein, die Finanzierungsphase läuft, für 2014 stehen Haushaltsmittel bereit.

Lambertus Bütfering teilte Neues zu den Fahrradweg-Projekten mit. Während hinsichtlich des geplanten Radweges entlang der Warendorfer Straße eine Kooperation mit dem Hoetmarer DEK-Projekt „Fahrradschnellweg“ angestrebt wird, beauftragt die Stadt für die geplante Fahrradstraße am Feidiek eine Konzeptstudie. Bütfering: „Im Herbst wissen wir mehr.“

„Dicke Bretter bohren“ musste Klaus Leik in Sachen ÖPNV-Verbesserung bei Betreibern der Buslinien und dem Kreis. Auf seine Anregung hin soll die bestehende Buslinie künftig über zwei Achsen (Warendorfer Straße und Merfeldstraße) geführt werden. Die Stadt befürwortet die veränderte Linienführung, der Kreis prüft noch die Machbarkeit.

Mit der Renaturierung des Brüggenbaches soll den Forderungen der Wasserrahmenrichtlinie entsprochen werden, die das Ziel hat, alle europäischen Gewässer bis 2027 in einen ökologisch einwandfreien Zustand zu versetzen. Es gebe einen Umsetzungsplan, vermeldete Georg Kesse, und die Stadt habe inzwischen Angebote zu einer ersten Planung eingeholt. Das Projekt ist nach Wasserrahmenrichtlinie zu 80 Prozent förderfähig.

 

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