Mi., 14.10.2015

Orgelbauverein „Ein sehr realistisches Ziel“

Timo Brunsmann (Pfarreirat), August Finkenbrink (Kirchenvorstand), Werner Brunsmann (Haushaltsbeauftragter der Gemeinde), Hermann Flothkötter (Vorsitzender des Orgelbauvereins) und Dr. Gunter Tönne (Öffentlichkeitsreferent des Orgelbauvereins) sind zuversichtlich, dass der Orgelbauverein den nach einem Gespräch im Generalvikariat in Münster nun mit 100 000 Euro überschaubaren Eigenanteil zur Renovierung der Orgel wird aufbringen können.

Timo Brunsmann (Pfarreirat), August Finkenbrink (Kirchenvorstand), Werner Brunsmann (Haushaltsbeauftragter der Gemeinde), Hermann Flothkötter (Vorsitzender des Orgelbauvereins) und Dr. Gunter Tönne (Öffentlichkeitsreferent des Orgelbauvereins) sind zuversichtlich, dass der Orgelbauverein den nach einem Gespräch im Generalvikariat in Münster nun mit 100 000 Euro überschaubaren Eigenanteil zur Renovierung der Orgel wird aufbringen können. Foto: Brocker

Freckenhorst - 

„Ihr übernehmt euch“ – diesen Satz bekamen die Vorstandsmitglieder des noch nicht einmal ein Jahr alten Orgelbauvereins häufig zu hören, wenn sie in den zurückliegenden zehn Monaten Spenden für die dringend notwendige Sanierung der Orgel in der Stiftskirche sammelten.

Von Joke Brocker

Längst nicht jeder Freckenhorster hielt das ambitionierte Vorhaben des Orgelbauvereins, die Sanierung mit 200 000 Euro zu unterstützen, für realistisch. Es gab, wie Hermann Flothkötter zugibt, einigen Gegenwind.

Und so ganz geheuer wird dem Vorstand diese Herkulesaufgabe wohl auch nicht gewesen sein. Warum sonst hätte er das Gespräch mit dem Generalvikariat suchen und dieses um stärkere finanzielle Unterstützung bitten sollen? Nach diesem konstruktiven Gespräch, das am 24. September in Münster stattgefunden hat, ist die Erleichterung jedenfalls deutlich spürbar.

Sollte der Orgelbauverein ursprünglich mit 200 000 Euro den Löwenanteil der Sanierungs- und Baukosten übernehmen, während das Bistum 100 000 und die Kirchengemeinde 50 000 Euro schultern sollten, muss der gegenwärtig 149 Mitglieder starke Verein nunmehr „nur“ noch 100 000 Euro aufbringen. In einer konzertierten Aktion sei es gelungen, das Generalvikariat davon zu überzeugen, dass es stärkerer finanzieller Hilfen bedürfe, freut sich Hermann Flothkötter, Vorsitzender des Orgelbauvereins.

Michael Zanke, August Finkenbrink, Werner Brunsmann und Hermann Flothkötter war es gelungen, dem Generalvikariat zu vermitteln, dass die Kosten für Sanierung und notwendige Umbaumaßnahmen bis 2018 auf etwa 400 000 Euro ansteigen könnten. Sie hatten sich dabei auf Berechnungen des Orgelsachverständigen Ulrich Grimpe berufen können. Das Generalvikariat habe daraufhin erklärt, dass der Orgelbauverein 25 Prozent der Gesamtkosten aufbringen müsse, berichtet Werner Brunsmann. Der Rest werde aus Kirchenmitteln vom Bistum und aus anderen Töpfen finanziert. „Das ist immer noch eine erhebliche Summe, aber ein sehr realistisches Ziel“, findet Hermann Flothkötter. Binnen fünf Jahren müsse es möglich sein, die 100 000 Euro aufzubringen. In jedem Fall sei es gut, „die Finanzierung jetzt klar zu haben“. Das Quartett aus Freckenhorst überzeugte im Generalvikariat mit starken Argumenten, darunter den vielen Aktionen, die der Orgelbauverein in den zurückliegenden Monaten unter dem Motto „Wir lassen Kirche klasse klingen“ bereits angestoßen hatte. Durch Spenden – etwa von Geburtstagskindern und anderen Jubilaren – aber auch durch eine Vielzahl von Konzerten hat der rührige Verein in den ersten zehn Monaten seines Bestehens bereits 20 000 Euro für die Orgel , das identitätsstiftende wie auch verbindende Merkmal der Stiftskirche, die natürlich auch für das Bistum ein (kunsthistorisches) Aushängeschild von überregionaler Bedeutung ist, zusammengetragen.

Nach der Auftragsvergabe – inzwischen liegen vier Angebote zur Prüfung vor, wie Dr. Gunter Tönne berichtete – wird zunächst noch einmal die Standortfrage geprüft werden. 2017 sollen die notwendigen Baumaßnahmen und die Sanierung der Orgel (ausdrücklich unter Verwendung der noch intakten Teile) erfolgen. Voraussichtlich Ende 2018 soll die Königin der Instrumente dann wieder königlich klingen. 

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