Mo., 21.09.2015

Gemeinsamer Auftritt der Kammerchöre Freckenhorst und Stromberg Überwältigend gut

Begeisterten die Zuhörer: Die Kammerchöre Freckenhorst und Stromberg beim gemeinsamen Auftritt in der Stiftskirche.

Begeisterten die Zuhörer: Die Kammerchöre Freckenhorst und Stromberg beim gemeinsamen Auftritt in der Stiftskirche. Foto: Schlosser

Freckenhorst - 

Den Chören kam die herrliche Akustik der Stiftskirche entgegen und ließ die Vorträge zu einem überwältigenden Erlebnis werden. Das wurde gleich zu Anfang in eindrucksvoller Weise spürbar, als sie sich mit Johann Pachelbels doppelchörigem „Singet dem Herrn“ zu einem großen Klangkörper vereinigten. Eine Glanzleistung! Auch das achtstimmige „Duo Seraphim“ des barocken Altmeisters Jakobus Gallus wurde himmlisch schön gesungen. Zu einem Benefiz-Konzert zugunsten des Orgelbauvereins Freckenhorst haben sich die Kammerchöre Freckenhorst und Stromberg zusammengetan.

Von Karl Hermann Schlosser

Zu einem Benefiz-Konzert zugunsten des Orgelbauvereins Freckenhorst haben sich die hervorragenden Kammerchöre Freckenhorst und Stromberg zusammengetan. Neben der Begeisterung für die Musik und speziell den Chorgesang verbindet die beiden Orte auch eine besondere Heilig-Kreuz-Verehrung.

So bot sich das Zusammenwirken beider Chöre im Rahmen der Ausstellung „Wege zum Kreuz“, die noch bis zum 3. Oktober in der Stiftskirche Freckenhorst zu sehen ist, geradezu an, nach den Worten von Heinrich Flothkötter vom Vorbereitungskreis „der musikalische Höhepunkt“ der breit gefächerten „Spurensuche zu Kreuzweg und Auferstehung“.

Dabei kam den Chören die herrliche Akustik der Stiftskirche entgegen und ließ die Vorträge zu einem überwältigenden Erlebnis werden. Das wurde gleich zu Anfang in eindrucksvoller Weise spürbar, als sie sich mit Johann Pachelbels doppelchörigem „Singet dem Herrn“ zu einem großen Klangkörper vereinigten. Eine Glanzleistung! Auch das achtstimmige „Duo Seraphim“ des barocken Altmeisters Jakobus Gallus wurde himmlisch schön gesungen.

Natürlich kam auch jeder Chor für sich zum Zuge. So brachte der Kammerchor Stromberg unter der Leitung von Wilfried Thorwesten recht unterschiedliche Werke in bester a-cappella-Form zu Gehör. Zunächst von Antonio Lotti (1647-1740) sein „Crucifixus etiam pro nobis“, dann von den Zeitgenossen Ko Matsushita („Ubi caritas et amor“) und Franz Xaver Biebl mit dessen wohl bekanntestem Werk „Ave Maria – Angelus Domini nuntiavit Mariae“ bis hin zu John Rutter, einem der bedeutendsten und populärsten Komponisten von Chor- und Kirchenmusik der Gegenwart, mit dessen Segenslied „The Lord bless you“.

Nach einer bezaubernden, heiter-gelöst anmutenden Einlage für Trompete (Tim Löhrs) und Klavier (Ulrich Grimpe) überzeugte der Kammerchor Freckenhorst unter der Leitung von Ulrich Grimpe mit seinen Vorträgen durch einen klar strukturierten und dynamisch sorgfältig ausdifferenzierten Gesangsvortrag.

Auf die stets einwandfreie saubere Intonation konnte sich der Chorleiter wie selbstverständlich verlassen, ob es um Fortunato Santinis eindringliches „Adoramus te Christe“ ging oder Albert Beckers emotional sehr bewegendes „Herr, erbarme dich“. Von Moritz Hauptmann, der auf Empfehlung von Felix Mendelssohn-Bartholdy als einer der Nachfolger Johann Sebastian Bachs Thomaskantor und Musikdirektor in Leipzig geworden war, und den man gegenwärtig zu Recht wieder neu zu entdecken scheint, kam die wunderschöne Motette „Du bist ja doch der Herr, auf den wir hoffen“ zu Gehör.

Schließlich vereinigten sich beide Kammerchöre noch einmal zu einem fulminanten Finale mit Mendelssohn-Bartholdys berühmter Psalmvertonung „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ und dem „Magnificat“ von Alan Wilson, einem beliebten „Klassiker“ moderner kirchlicher Chormusik.

Nach der Zugabe mit dem wiederholten Eingangschor von Pachelbel „Singet dem Herrn“ überraschten die Chöre noch mit dem Kreuzhymnus „Gott meines Lebens“ und erzielten einen hoch verdienten, begeisterten Schlussapplaus.

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