Mo., 11.01.2016

Warendorfer Marienverehrung im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Ein Stück Westfalen

Marienverehrung Tausende Pilger besuchen das Heimatfest in Warendorf, eine einzigartige Kombination von Marienverehrung, Bürgerschützenfest und Mariä Himmelfahrtskirmes. Das Bild zeigt den Oststraßenbogen mit der imposanten Figurengruppe

Marienverehrung Tausende Pilger besuchen das Heimatfest in Warendorf, eine einzigartige Kombination von Marienverehrung, Bürgerschützenfest und Mariä Himmelfahrtskirmes. Das Bild zeigt den Oststraßenbogen mit der imposanten Figurengruppe. Die gekrönte Marienfigur steht zwischen zwei Posaunen-Engeln. Foto: Hartmann

Warendorf - 

Warendorf fällt in die Sparte „Wallfahrten: Beten und Feiern. Hier hat die Marienverehrung eine starke Tradition. Tausende Pilger besuchen das Heimatfest in Warendorf, eine einzigartige Kombination von Marienverehrung, Bürgerschützenfest und Mariä Himmelfahrtskirmes. Die Ausstellung im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte spiegelt religiöse Bräuche mit großen Exponaten, wie der imposanten Figurengruppe aus Warendorf, Erinnerungsstücken, neuen und alten Fotografien.

Von Joachim Edler

Das Warendorfer Heimatfest Mariä Himmelfahrt gehört zu Westfalen wie Pumpernickel und Pils. Dem Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte war es wichtig, dieses Stück Heimat aus Warendorf mit in die Ausstellung „200 Jahre Westfalen“ zu integrieren. Noch bis zum 28. Februar zeigt das Museum, wie sich die Region in 200 Jahren entwickelt hat. Im dritten Zyklus der Ausstellung, der seit dem 7. Januar des Jahres läuft, sind die Original-Engel des Marienbogens mit der Marienfigur von der Oststraße zu sehen.

Hans Krümpelmann, Sprecher der neun Bogengemeinschaften, ist begeistert. Eine Kiste voller Bilder und Informations- und Anschauungsmaterial hat er dem Museum in Dortmund zukommen lassen, darunter auch die mit dem Heimatfest Mariä Himmelfahrt eng verbundenen roten Bungen und Fähnchen. Warum sich das Museum nur auf die Ausstellung der lebensgroßen Engel beschränkt hat, vermochte Krümpelmann nicht zu sagen. Er hat aber eine Vermutung: „Die Engel aus Holz sind gewaltig und aussagekräftig. Sie stehen sonst im Schmeddinghoff-Haus. Zum Einsatz kommen sie nicht mehr. Engel-Abbildungen aus Kunststoff zieren heute den Oststraßenbogen zum Heimatfest. „Das erleichtert den Aufbau. Die original Engel aus Holz sind verdammt schwer, die aus Kunststoff leichter.“

Das Mariä Himmelfahrtsfest ziert den dritten Themenschwerpunkt der Ausstellung: Was uns bewegt – Gegensätze und Toleranz“. Der 400 Quadratmeter große Hauptraum der Ausstellung wird zur „Spielfläche“. Hier erzählen jetzt Exponate und deren Inszenierung von Heimat und Fremde. Es geht um Immigration und Emigration, um Flüchtlinge und Zwangsarbeit, um lebendigen Katholizismus, mildtätigen Pietismus und religiöse Vielfalt, heißt in einer Pressemitteilung des Museums.

Warendorf fällt in die Sparte „Wallfahrten: Beten und Feiern. Hier hat die Marienverehrung eine starke Tradition. Tausende Pilger besuchen das Heimatfest in Warendorf, eine einzigartige Kombination von Marienverehrung, Bürgerschützenfest und Mariä Himmelfahrtskirmes. Die Ausstellung spiegelt religiöse Bräuche mit großen Exponaten, wie der imposanten Figurengruppe aus Warendorf, Erinnerungsstücken, neuen und alten Fotografien.

Museum für Kunst und Kulturgeschichte ( ✆  0231/ 5025522); Di, Mi, Fr, So 10 bis 17 Uhr; do 10 bis 20 Uhr, Sa 12 bis 17 Uhr., Mo geschlossen.

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