Di., 19.04.2016

Verzinkte Silhouette Stiftskirche wird verkauft

Dr. Gunter Tönne (Orgelbauverein), Britta Schnecking und Christian Murrenhoff (beide Werbegemeinschaft Freckenhorst) sowie Hermann Flothkötter, Vorsitzender des Orgelbauvereins (v. l.), stellten die Stiftskirchen-Silhouetten vor.

Dr. Gunter Tönne (Orgelbauverein), Britta Schnecking und Christian Murrenhoff (beide Werbegemeinschaft Freckenhorst) sowie Hermann Flothkötter, Vorsitzender des Orgelbauvereins (v. l.), stellten die Stiftskirchen-Silhouetten vor. Foto: Brocker

Freckenhorst - 

Der Verkauf der Stiftskirche in Miniatur hat vor drei Jahren Geld in die Kasse des Kunstrasen-Fördervereins gespült. Nun sollen die in Haus und Garten vielseitig verwendbaren Stiftskirchen-Silhouetten die Kasse des Orgelbauvereins klingeln lassen. Auf Initiative der Freckenhorster Werbegemeinschaft, die das Material finanziert hat, mit dem Karl „Charly“ Bußmann die Umrisse des Gotteshauses 200-mal in Form gebracht hat.

Von Joke Brocker

Als Christian Murrenhoff , Vorsitzender der Werbegemeinschaft, vor gut drei Jahren – quasi an der Theke – Sterne für die vorweihnachtliche Dekoration der Stiftsstadt-Straßen in Auftrag gab, lehnte Bußmann ab und schlug stattdessen vor, den Stiftskirchen-Schmuck zu gestalten. „Das ist nicht einfach“, gab Murrenhoff zu bedenken. „Sonst“, bestätigte Charly Bußmann damals trocken, „könnte es ja jeder.“

Für 30 Euro ist die verzinkte Silhouette in der Gärtnerei Murrenhoff, bei Orgelbauvereins-Mitglied Erich Poppenborg und im Pfarrbüro erhältlich. Außerdem wird sie während des Krüßing-Kunstmarktes am Info-Stand des Orgelbauvereins erhältlich sein. Wer die etwas aufwendigere Variante mit 13,5 Meter langer Lichterkette wählt, an der 180 LED-Lämpchen funkeln, muss 50 Euro berappen.

Das Geld soll der Renovierung der Orgel in der Stiftskirche zugute kommen. 42 000 Euro, und damit gut ein Drittel der durch die Gemeinde aufzubringenden Summe, sind durch Spenden und Benefizveranstaltungen – wie etwa das außerordentlich gut besuchte Konzert des Freckenhorster Spielmannszuges am Sonntag – zusammengekommen.

Die Kirchen-Silhouetten, von denen schon Exemplare in Burkina Faso und München gesichtet wurden, seien hervorragende Muttertags- und Geburtstagsgeschenke, findet Hermann Flothkötter, Vorsitzender des Orgelbauvereins. Und leuchtend, rührt er ein wenig die Werbetrommel, machten sie sich nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern auch an lauen Sommerabenden im Garten sehr gut.

Wie schon im Vorjahr sollen auch diesmal auf dem Kunstmarkt am Krüßing-Sonntag, eingebettet in die Verlosung der Kunstwerke, drei Orgelpfeifen versteigert werden. Dabei handelt es sich nach Auskunft von Dr. Gunter Tönne, Vorstandsmitglied des Orgelbauvereins, um Pfeifen aus der alten Orgel, die im Westwerk der Kirche gestanden hat. Zum Teil stammten diese aus dem Barock. Zu jeder verlosten Orgelpfeife, kündigt er an, werde es auch Zertifikate geben.

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