So., 16.10.2016

Gedenkstätte im Turm der Kirche St. Johannes 153 Eichenkreuze restauriert

Stefan Hagedorn, Bernhard Ketteler und Anneliese Schlingmann

Stefan Hagedorn, Bernhard Ketteler und Anneliese Schlingmann Foto: Foto: Schoppmann

Milte - 

Die Gedenkstätte im Turm der Kirche St. Johannes, die an die Milter Kriegsopfer der beiden Weltkriege erinnert, wurde nun durch die Kameradschaft ehemaliger Soldaten renoviert und aufgefrischt.

Schließlich hängen die insgesamt 153 kleinen Eichenkreuze mit den Namen der Kriegstoten schon seit über fünfzig Jahren an der von zahlreichen Kerzen rußgeschwärzten Innenwand des Turmes. Es war der 18. November 1962, als Pfarrer Adolf Dörholt den Gedenkort zum damaligen Volkstrauertag einweihte.

Nach intensiver Reinigung der Kreuze durch Anneliese Schlingmann wurden sie an der von Bernhard Ketteler neu gestrichenen Wand links und rechts neben der Pieta aufgehängt.

Unterstützt wurden Schlingmann und Ketteler von Stefan Hagedorn. Auf den Kreuzen sind gleich vier Namen seiner Angehörigen wiederzufinden. Der Vorsitzende der Kameradschaft, Wenzel Havelt, freute sich sehr über das Ergebnis der Arbeiten und dankte den Helfern für ihren ehrenamtlichen Einsatz. So ist alles vorbereitet für den Volkstrauertag am 1. November, an dem der Europaabgeordnete Dr. Markus Pieper eine Gedenkrede halten wird.

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