Do., 01.12.2016

Ein großes Projekt finden seinen Abschluss Grabmalpark hat neues Gesicht

Eine parkartige Anlage hat die Firma Budde Grabmale in fast einjähriger Arbeit neu gestaltet. Geschäftsführer Steffen Robers (r.) freut sich über den endgültigen Abschluss des Groß-Projektes im eigenen Betrieb in Warendorf.

Eine parkartige Anlage hat die Firma Budde Grabmale in fast einjähriger Arbeit neu gestaltet. Geschäftsführer Steffen Robers (r.) freut sich über den endgültigen Abschluss des Groß-Projektes im eigenen Betrieb in Warendorf. Foto: Budde / Vornhusen

Warendorf - 

Seit Ende 2015 hat die Firma Budde Grabmale in Warendorf an dem Projekt gearbeitet. Nun ist es abgeschlossen. Der Grabmalpark, der über 40 Jahre gewachsen ist und bundesweit einen Vorzeigecharakter hat, wurde komplett umgestaltet. Jeder einzelne der insgesamt über 1500 Grabsteine wurde angehoben und erhielt einen neuen Unterbau. Zahlreiche Steine wurden ausgetauscht, und drei Themengärten wurden neu gestaltet.

Von Monika Vornhusen

Grabmalpark ist wohl genau das richtige Stichwort: Denn das drückt mit einem schlichten Wort aus, was der Besucher bei der Firma Budde Grabmale in Warendorf vorfindet. Es ist eine parkartige Anlage, die einlädt auf Entdeckungsreise zu gehen. Hier finden sich auf über 10 000 Quadratmetern mehr als 1500 fertige Grabsteine in unterschiedlichen Größen, Formen und Farben. Über die vergangenen 40 Firmen- Jahre ist dieser Grabmalpark gewachsen. Mit einer echten Groß-Aktion hat die Firma Budde in den vergangenen Monaten ihren „Grabmalpark“ komplett neu überarbeitet. Jetzt ist die Aktion zum Abschluss gekommen. „Ende 2015 haben wir mit dem Umbau begonnen. Jeden Stein haben wir abgebaut, und die Platten darunter neu verlegt“, zieht Steffen Robers Bilanz, der zusammen mit seinem Großvater Wolfgang Budde die Firma leitet. Auch die Bepflanzung des Grabmalparks wurde komplett neu gestaltet. Damit war die „Groß-Aktion“ aber noch nicht komplett. Vielmehr hat die Firma Budde auch ihre drei Themengärten, darunter der Findlingsgarten, der Felsengarten sowie der Garten der handwerklich gearbeiteten Steine, die mit einer gebrannt und gebürsteten Oberfläche besondere Wetterfestigkeit zeigen, ein neues Gesicht gegeben. Wer sich ein wenig Zeit nimmt und den neuen Grabmalpark aufmerksam betrachtet, der staunt am Ende über die Vielfalt und die Aussagekraft, die in der Gestaltung eines Grabsteins liegen kann. Da wird all die Liebe zu einem Verstorbenen noch einmal endgültig dokumentiert – im wahrsten Sinne des Wortes „in Stein gemeißelt“.

Das große Staunen beginnt dabei schon bei der Herkunft der Steine. „Wir kaufen den Großteil unserer Steine direkt vor Ort und zwar in der ganzen Welt“, gibt der Grabmale Budde - Geschäftsführer, Steinmetz- und Steinbildhauermeister Steffen Robers Auskunft. Italien führt dabei längst nicht mehr die Liste der Herkunftsländer an; die von skandinavischen Ländern bis hin zu Afghanistan reichen. „Es geht um Inspiration, die wir mit dieser großen Ausstellung geben möchten“, sagt Steffen Robers. Denn erst der Blick auf einen gestalteten Grabstein in Natur und die Möglichkeit, diesen zu fühlen und zu erfahren, öffnet die Sinne der Kunden. „Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass unsere Kunden nach einem Gang durch den Grabmalpark voller Ideen sind und am Ende auch ein gutes Gefühl haben, wenn der passende Grabstein gefunden ist.“ Dank der Vielzahl der Möglichkeiten zeichne sich bei der Auswahl eines Grabsteins auch der Wunsch ab, diesen möglichst individuell zu gestalten. Seit Jahren halte sich der Trend zum Urnengrab derzeit im 100-Kilomater-Umkreis von Warendorf konstant bei etwa 50 Prozent. „In Großstätten liegen wir mittlerweile schon bei 70 Prozent“, so Robers. Deshalb wurde auch die Ausstellung von Urnengräbern bei der Firma Budde in Warendorf komplett überarbeitet und in die firmeneigene Galerie verlegt. „Bei einem Urnengrab hat man im Vergleich zu einer schlichten Grabtafel auf einer Rasenfläche des Friedhofs eben doch die Möglichkeit, Blumen oder Andenken ans Grab zu bringen. Das ist eine Art der Trauerbewältigung, die nicht zu unterschätzen ist“, sagt Steffen Robers. Die zwölfte Filiale hat Budde Grabmale kürzlich eröffnet. Diese werden in Kooperation mit Gärtnern oder Bestattern an den Standorten Gütersloh, Wiedenbrück, Bielefeld, Iserlohn, Beckum, Oelde, Versmold, Halle Werther, Sendenhorst, Melle und Lengerich geführt.

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