Fr., 02.12.2016

Einwöchiges Filmprojekt Was ist los in Warendorf?

Bürgermeister Axel Linke schaltete nach den Präsentationen der Jugendlichen auch den neuen Youtube-Kanal der Stadtjugendpflege frei.

Bürgermeister Axel Linke schaltete nach den Präsentationen der Jugendlichen auch den neuen Youtube-Kanal der Stadtjugendpflege frei. Foto: Wiening

WARENDORF - 

„Was ist hier los?“ Das fragten sich Warendorfer Jugendliche im Rahmen eines einwöchigen Filmprojekts, das im Rahmen der gleichnamigen LWL-Aktion ins Leben gerufen wurde.

In Kooperation mit dem Verein für Freizeitservice und Jugendarbeit, dem Jugendamt des Kreises, der Gesamtschule und der Stadt Warendorf haben sich Schüler in drei Gruppen aufgeteilt und verschiedene Filme zu ihrer Heimatstadt gedreht. Die Oberthemen, die in den Videos behandelt wurden, waren Generationen, Flüchtlinge/Freizeit und Orte. Interviews in der Fußgängerzone, am Skaterplatz oder im Altenheim zeigten die Eindrücke der Warendorfer von ihrer Stadt.

„Solche Möglichkeiten wie die Jugend heute hat, hatten wir damals nicht“, meinte eine Bewohnerin des Altenheims. In den Videos ging es auch darum, wie man den Flüchtlingen hier eine gute Perspektive bieten kann.

Am Mittwochabend wurden die Ergebnisse des Filmprojekts im Jugendzentrum „HoT“ vorgestellt. Bürgermeister Axel Linke, Jugendamtsleiter Wolfgang Rüting, viele Eltern, Vertreter der Politik und der Jugendarbeit verfolgten sehr interessiert die Präsentation. „Es ist eine tolle Idee, die verschiedenen Sichtweisen in den Filmen einzufangen“, fand Rüting. Linke pflichtete ihm bei: „Ich finde es spannend, eure Meinungen zu erfahren.“ Im Anschluss an die Ergebnis-Vorstellung wurde diskutiert. Wie ist der Ist-Zustand und wie soll es im Jahr 2020 sein?

Auf Flipcharts hielten die drei Gruppen mit den Teamleitern Anastasia Bauer, Jens Micke und Juljana Berghammer die Vorschläge fest. Es gab viele Ideen, unter anderem einen Trimm-Dich-Pfad in Warendorf zu installieren. Zu teuer in Anschaffung und Pflege, lautete ein Gegenargument. Andere schlugen vor, man könnte Patenschaften vergeben und selbst Geld für die Kosten eintreiben. Auf jeden Fall möchte man die Vorschläge weiter im Auge behalten. Warendorf soll sich schließlich verbessern und immer weiterentwickeln. Da sind sich alle einig.

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