Mo., 20.03.2017

Linke bremst Abwicklung WMG: Entscheidung erst im Sommer

Warendorf - 

Bürgermeister Axel Linke hat vorgeschlagen, sich bis 30. Juni Zeit mit einer neuen Lösung für Warendorf Marketing zu nehmen. Damit reagiert er auf die offenbar fehlende Mehrheit für sein Projekt.

Bürgermeister Axel Linke hat das Thema „ Auflösung der Warendorf Marketing GmbH“ in die Warteschleife gelegt. Am Montagabend resümierte er das bisherige Echo auf das von ihm vertretene Modell, das Stadtmarketing ins Rathaus zurückzuholen und der Kulturabteilung zuzuschlagen. Er schlage vor, das Thema zurückzustellen, „da die Situation so nicht entscheidungsreif ist“. Das Einverständnis der Mitglieder im Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschuss vorausgesetzt, wolle er lieber bis Ende Juni damit warten.

Hermann-Joseph Vinke (CDU) passte das nicht so recht. „Grundsätzlich ist das nicht so gut – wir schieben das schon so lange vor uns her“, meinte er. Es stelle sich außerdem die Frage, wie der Interims-WMG-Geschäftsführer dazu stehe – Dr. Dietrich Meendermanns Vertrag laufe ja vorher aus? „Ich glaube, auf einen oder zwei Monate wird es ihm nicht ankommen“, schätzte Bürgermeister Linke das mit Blick auf den Anwesenden ein. Es gehe ja um eine „zukunftsfähige und tragfähige Lösung“.

Axel Linke schlug dem Ausschuss vor, eine interfraktionelle Arbeitsgruppe zu bilden, die sich mit einer geeigneten Lösung beschäftigen und dann im Sommer vorlegen könne. Und zwar unter Beteiligung des Wirtschaftsforums. Damit ist Montagabend eingetreten, was nach einer WN-Umfrage erwartbar war: Die Mehrheit der Ratsfraktionen hatte sich mit der Auflösung von WMG in dieser Form nicht anfreunden können.

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