Do., 14.09.2017

Ab 2018 neues System der Notfallbewertung Triagesystem greift ab nächstem Jahr

Warendorf - 

Nach intensiven Überlegungen haben sich alle Beteiligten jetzt auf die konkreten Schritte zur Einführung des sogenannten Triagesystems im Josephs-Hospital geeinigt. Es wird schon vor Inbetriebnahme des Neubaus beginnen.

Hinter den Klinik-Kulissen ist viel passiert: 2018 wird das Triagesystem im Josephs-Hospital nun sicher eingeführt. Die standardisierte Ersteinschätzung und Betreuung von Notfallpatienten in Zentraler Notaufnahme des Hauses oder der ärztlichen Notfallpraxis ist entscheidende Schritte weitergekommen.

Wie berichtet, soll das System schnell klar machen, ob ein Patient subjektiv schwer erkrankt ist oder tatsächlich „rot“ eingestuft ist – also in Lebensgefahr schwebt und sofort stationär behandelt werden muss. Oder „blau“, was „nicht dringend“ entspricht.

Nach einem weiteren Gespräch mit den beteiligten Projektärzten gab Hospital-Sprecher Tobias Christof Dierker auf WN-Anfrage am Mittwoch einen aktuellen Sachstand bekannt. „Wir haben inzwischen rund 30 Leitsymptome festgelegt – also etwa Kopfschmerzen, Schmerzen im Bauch oder Blutungen. Das hört sich wenig ist, ist aber ein vielfältiger Prozess.“ Diese müssten jetzt noch mit den niedergelassenen Ärzten erörtert werden. „Zweiter Schritt ist dann die Schulung der medizinischen Fachangestellten in der ärztlichen Notdienstpraxis ab Jahresanfang. Unsere in der Zentralen Notaufnahme sind schon geschult“, so Dierker weiter.

Außerdem haben sich alle Beteiligten des Projektes darauf geeinigt, dass sie nicht auf den dafür ausgelegten Neubau warten, sondern schon am nächstem Jahr gemeinsam die Ersteinschätzung in den jetzigen Räumlichkeiten einführen wollen.

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