Mi., 13.09.2017

Podiumsdiskussion zur B 64n Fakten falsch berechnet?

Eine Reihe der gut 250 Interessenten nutzte am Dienstagabend bei Allendorf die Gelegenheit, sich zu den geplanten Straßenbauprojekten zu äußern. Karsten Birkemeier (l.) von den „Naturfreunden für Beelen“ im Gespräch mit Moderator Jörg Pastoor.

Eine Reihe der gut 250 Interessenten nutzte am Dienstagabend bei Allendorf die Gelegenheit, sich zu den geplanten Straßenbauprojekten zu äußern. Karsten Birkemeier (l.) von den „Naturfreunden für Beelen“ im Gespräch mit Moderator Jörg Pastoor. Foto: Joachim Edler

Warendorf - 

Eingeladen hatten die fünf Bürgerinitiativen Kulturlandschaft Sundern-Samtholz-Brock (Herzebrock-Clarholz), Naturfreunde für Beelen, Interessengemeinschaft Warendorf-Süd, Bürgerinitiative Verkehrskonzept Warendorf und Bürgerinitiative B 51 Telgte.  Unter der Fragestellung „Bundesfernstraße B 64n/B 51 – für die Region oder über die Region hinweg?“ diskutierten auf dem Podium: Bernhard Daldrup MdB (SPD), Maria Klein-Schmeink (Grüne) und Paulo da Silva (Die Partei). Die Vertreter von CDU und FDP hatten abgesagt, der Kandidat der Linken war nicht erschienen.

Von Beate Kopmann

Rund 250 Bürger verfolgten am Dienstagabend im Haus Allendorf die Diskussion über die Ausbaupläne für B 64 und B 51.

Eingeladen hatten die fünf Bürgerinitiativen Kulturlandschaft Sundern-Samtholz-Brock (Herzebrock-Clarholz), Naturfreunde für Beelen, Interessengemeinschaft Warendorf-Süd, Bürgerinitiative Verkehrskonzept Warendorf und Bürgerinitiative B 51 Telgte.  Unter der Fragestellung „Bundesfernstraße B 64n/B 51 – für die Region oder über die Region hinweg?“ diskutierten auf dem Podium: Bernhard Daldrup MdB ( SPD), Maria Klein-Schmeink (Grüne) und Paulo da Silva (Die Partei). Die Vertreter von CDU und FDP hatten abgesagt, der Kandidat der Linken war nicht erschienen. Moderiert wurde die Diskussion von Jörg Pastoor, Redaktionsleiter der Westfälischen Nachrichten Warendorf.

Deutlich wurde an dem Abend, dass die Ausbau-Gegner keineswegs aufgegeben haben und weiter hoffen, das aus ihrer Sicht viel zu groß dimensionierte Projekt noch stoppen zu können. Insgesamt geht es um eine Strecke von 29 Kilometern zwischen Handorf und Herzebrock. Der Ausbau soll drei- bis vierspurig verlaufen und 130,7 Millionen Euro kosten.

Aus Sicht der Kritiker wurden viele Fakten falsch oder gar nicht berechnet.

Franz Stockmann, der frühere Leiter des Warendorfer Forstamtes, appellierte an die Teilnehmer, weiterhin aktiv zu sein. „Wir sind sonst nur Flächenkulisse für zwei Oberzentren, die ohnehin gut verbunden sind, dann aber premium-mäßig verbunden werden sollen.“ Bernhard Daldrup betonte: „Wir sind keine Mobilitätsverhinderer, sondern Modernisierer.“

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