Di., 14.11.2017

30. Top-Ten-Auflage der Buchhandlung Ebbeke Bücher für jeden Geschmack

Präsentieren ihre literarischen Favoriten: André Auer, Marita Hesse und Reinhard Hesse (v. l.) bei der 30. Auflage der „Top Ten“.

Präsentieren ihre literarischen Favoriten: André Auer, Marita Hesse und Reinhard Hesse (v. l.) bei der 30. Auflage der „Top Ten“. Foto: Rebecca Lek

Warendorf - 

So bunt gemischt wie das Publikum, waren auch die vorgestellten Bücher. Unterschiedliche Genres und Autoren wurden vorgestellt. Für jeden sollte etwas dabei sein. Montagabend luden Reinhard und Marita Hesse zum 30. Mal zur Präsentation der literarischen Top Ten in die Buchhandlung Ebbeke ein.

Von Rebecca Lek

Kein Jubiläum, aber eine runde Zahl: Montagabend luden Reinhard und Marita Hesse zum 30. Mal zur Präsentation der literarischen Top Ten in die Buchhandlung Ebbeke ein. Ebenfalls wieder dabei war André Auer, der Passagen aus den vorgestellten Büchern vorlas.

So bunt gemischt wie das Publikum, waren auch die vorgestellten Bücher. Unterschiedliche Genres und Autoren wurden vorgestellt. Für jeden sollte etwas dabei sein.

Klaus Cäsar Zehrers „Das Genie“ beruht auf einer wahren Begebenheit und erzählt die Geschichte eines Auswanderers und seines in der Fremde geborenen Sohnes. Dieser ist mit einem Intelligenzquotienten von 250 hochbegabt, kommt sich aber wie ein Versuchskaninchen für frühkindliche Erziehungsmethoden der Eltern vor.

„Das Päckchen“ von Franz Hohler spielt auf zwei Zeitebenen. Während im einen Zeitstrang ein Mönch im 8. Jahrhundert im Vordergrund steht, geht es im zweiten Strang um den Bibliothekar Ernst, der von einer Unbekannten das älteste deutschsprachige Buch in einem geheimen Päckchen erhält. Wie er damit umgehen soll und ob es sich vielleicht um das Originalexemplar handelt, versucht er im Laufe der Geschichte herauszufinden.

Ebenfalls in zwei Zeitsträngen erzählt wird die Handlung des Buches „Durch alle Zeiten“ von Helga Hammer. Es geht um die Jugendzeit und das Hier und Jetzt, im dem Protagonistin Elisabeth lebt. Um den Unterschied zwischen einer Frau, die jede Chance ergreift, und einer Frau, die in festgefahrenen Mustern lebt.

„Acht Berge“ von Paolo Cognetti ist ein in Italien bereits mehrfach prämiertes Buch über zwei Freunde aus Kindertagen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Das Buch selbst erinnert einen an eine Wanderung durch die Berge.

Edith ist die Hauptfigur in Judith Pinnows humorvollem Roman „Die Phantasie der Schildkröte“. Die neurotische Frau lernt im Aufzug ihres Hauses ein zehn Jahre altes Mädchen kennen, das ihr Leben auf den Kopf stellt. Edith muss im Verlauf des Buches immer wieder über ihren eigenen Schatten springen.

In „Pirasol“ erzählt Susan Kreller in indirekter Rede die mitreißende Handlung über das Leben der verwitweten Gwendolin in drei Handlungslinien: Kindheit, Ehe und Witwenzeit. Sie ist nun 84 Jahre alt und ein Mensch, der sich wenig gewehrt hat. Eine 69-jährige Frau namens Thea biedert sich an und schafft es, in Gwendolins Villa Pirasol mit einzuziehen.

„Die goldene Stadt“ von Sabrina Janisch ist ein Abenteuerroman, der von Augusto Rudolfo Berns erzählt, der in Peru die verlorene Stadt der Inka, Machu Picchu, gefunden haben will.

Wendy Walkers Kriminalroman „Kalte Seele, dunkles Herz“ fesselt mit einer hoch manipulierenden Psychologie. Es wird aus zwei Perspektiven erzählt: zum einen aus der Warte von Cass, der vor Jahren verschwand, nun aber zurückkehrt nach Connecticut. Zum anderen aus der Sicht der FBI Psychologin Abby Winter, die mit dem Fall betraut ist.

Nicolas Le Floch wird im Roman „Commissaire Le Floch“ mit dem Fall eines korrupten Polizeibeamten beauftragt. Doch was als Kleinigkeit beginnt, entwickelt sich im Laufe der Handlung zu einem Mordfall. Jean-Francois Parot entführt den Leser ins Jahr 1761 nach Paris und begeistert den Leser mit einem atmosphärisch dichten Schreibstil.

Das letzte vorgestellte Buch weist einige biografische Parallelen zum Leben des Autors Gael Faye auf. In „Kleines Land“ erzählt der Protagonist Gabriel seine Kindheitsgeschichte. Er stammt aus Burundi, erlebte den aufkeimenden Bürgerkrieg und den damit wachsenden Hass zwischen Tutsi und Hutu. Er flieht nach Frankreich, kehrt jedoch nach gut 20 Jahren nach Burundi zurück, um seine Mutter zu suchen.

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