Nach Amokfahrt von Münster: FDP fordert Poller an Markteingängen
Sicherheitskonzept für die Stadt

Warendorf -

„Im Schatten der entsetzlichen Ereignisse vom 7. April 2018 in Münster beantragen wir ein neues Sicherheits- und Verkehrswegekonzept für die Innenstadt, insbesondere den Marktplatz. Auch wenn die Gefahr einer solchen Tat in Warendorf gering sein dürfte, hat die Vergangenheit sehr wohl gezeigt, dass es ein latentes Risiko gibt.“ Die Amokfahrt von Münster ist Anlass für die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Warendorf, ein Sicherheitskonzept für den Marktplatz zu beantragen.

Donnerstag, 17.05.2018, 16:05 Uhr

Die FDP schlägt die Schließung sicherheitsrelevanter Straßen mit zum Beispiel elektrohydraulischen Pollern vor, die eine Durchfahrt – auch mit Lastwagen – verhindern könnten. Diese Poller sollten insbesondere an den Eingängen zum Marktplatz platziert werden. Die Verwaltung möge ein entsprechendes Sicherheitskonzept prüfen.
Die FDP schlägt die Schließung sicherheitsrelevanter Straßen mit zum Beispiel elektrohydraulischen Pollern vor, die eine Durchfahrt – auch mit Lastwagen – verhindern könnten. Diese Poller sollten insbesondere an den Eingängen zum Marktplatz platziert werden. Die Verwaltung möge ein entsprechendes Sicherheitskonzept prüfen. Foto: Stadt Warendorf

Bei der Amokfahrt in Münster lenkte am 7. April ein 48-jähriger Deutscher am Kiepenkerl-Denkmal einen Kleinbus in eine Gruppe von Menschen. Vier von ihnen starben, mehr als 20 wurden zum Teil schwer verletzt. Der Täter erschoss sich anschließend selbst.

Die Polizei schloss nach Ermittlungen einen politischen oder extremistischen Hintergrund aus.

Die Amokfahrt von Münster ist Anlass für die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Warendorf, ein Sicherheitskonzept für die Innenstadt – insbesondere den Marktplatz – zu beantragen:

„Im Schatten der entsetzlichen Ereignisse vom 7. April 2018 in Münster beantragen wir ein neues Sicherheits- und Verkehrswegekonzept für die Innenstadt, insbesondere den Marktplatz.“ Auch wenn die Gefahr einer solchen Tat in Warendorf gering sein dürfte, habe die Vergangenheit sehr wohl gezeigt, dass es ein latentes Risiko gibt.

FDP-Fraktionschefin Dr. Beate Janinhoff: „Schließlich gab es auf dem Marktplatz in Warendorf vor einigen Jahren einen Verkehrsunfall, bei dem ein Betrunkener durch die Außenbestuhlung in die Hauswand des ehemaligen Cafés „Schütte“ gefahren ist. Hierbei hat er Stühle und Tische der damaligen Gastronomie „1670“ gerammt.“

Es sei nur dem geringen Betrieb aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit zu verdanken, dass keine Personen zu Schaden gekommen seien, unterstreichen die Liberalen ihren Antrag an den Bürgermeister.

Die FDP schlägt die Schließung sicherheitsrelevanter Straßen mit zum Beispiel elektrohydraulischen Pollern vor, die eine Durchfahrt – auch mit Lastwagen – verhindern könnten. Diese Poller sollten insbesondere an den Eingängen zum Marktplatz platziert werden. Die Verwaltung möge ein entsprechendes Konzept prüfen. „Für den Rettungs- und Lieferverkehr gibt es ausgereifte Systeme und Konzepte, wie sie zum Beispiel nun auch in Münster zum Einsatz kommen und erprobt sind“, so die FDP-Fraktionsvorsitzende.

Anzeige
Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5744121?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F35766%2F
Zu hoch gepokert - Preußenpark scheitert im Jahr 2000 vor Gericht
Große Serie zur Entwicklung Münsters: Zu hoch gepokert - Preußenpark scheitert im Jahr 2000 vor Gericht
Nachrichten-Ticker