Wohnungsmarktstudie für Einen
17 neue Bauplätze

Einen-Müssingen -

Während die Wohnungsmarktstudie für Einen bis zum Jahr 2028 einen Bedarf an lediglich 17 zusätzlichen Einfamilienhäusern sieht, die am Grünen Markenweg entstehen sollen, glaubt Mechtildis Wissmann (CDU), dass nicht zehn Jahre ins Land gehen werden, bis das neue Baugebiet „vollgelaufen“ ist. „Wie arbeiten wir dann weiter?“, wollte sie jetzt im Bezirksausschuss wissen.

Donnerstag, 14.06.2018, 15:16 Uhr

Leise Zweifel an den der Wohnungsmarktstudie beziehungsweise den ihr zugrunde liegenden Berechnungen meldete Mechtildis Wissmann (CDU) jetzt im Bezirksausschuss Einen-Müssingen an. Während die Wohnungsmarktstudie für Einen bis zum Jahr 2028 einen Bedarf an lediglich 17 zusätzlichen Einfamilienhäusern sieht, die am Grünen Markenweg entstehen sollen, glaubt die Einenerin, dass nicht zehn Jahre ins Land gehen werden, bis das neue Baugebiet „vollgelaufen“ ist. „Wie arbeiten wir dann weiter?“, fragte sie. Wenn die entsprechenden Flächen in Anspruch genommen seien und ein weiterer Eigenbedarf nachgewiesen werden könne, gehe es in eine neue Abstimmungsrunde, stellte Baudirektor Peter Pesch klar.

In der Sitzung am Mittwoch wurde als Parallelverfahren zum Bebauungsplan Nr. 6.03 für das Gebiet Westlich Grüner Markenweg eine Änderung des Flächennutzungsplanes beschlossen. Einstimmig sprachen sich die Ausschussmitglieder dafür aus, eine derzeit noch landwirtschaftlich genutzte Fläche im Nordwesten Einens in eine Wohnbaufläche umzuwandeln.

Weil damit die Erweiterung Einens östlich des Grünen Markenweges obsolet ist, gab der Ausschuss die Empfehlung, den Aufstellungsbeschluss für die Änderung des Bebauungsplanes Nr. 6.01 „Östlich Grüner Markenweg“ aufzuheben. Ursprünglich war eine Erweiterung des Ortes östlich des Grünen Markenweges angedacht.

Dazu hätte ein Teil des als Gewerbefläche ausgewiesenen Areals in Wohnbaufläche umgewandelt werden müssen. Ein nicht nur wegen des zu erwartenden Konfliktpotenzials zwischen Wohnen und Gewerbe problematisches Unterfangen. Der gesamte Bebauungsplan „Grüner Markenweg/Talwege“ hätte geändert werden müssen, da die zulässigen Nutzungen in diesem Gewerbegebiet auf den Bestand hätten beschränkt werden müssen. Außerdem wäre die vom Grünen Markenweg abzweigende Erschließungsstraße, die im Bebauungsplan vorgesehen war, um den Talweg zu entlasten, nicht mehr realisierbar gewesen.

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