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Mo., 04.03.2013

Mariannhiller Schüler siegen am Tag der Mathematik Rekener gehen am besten mit Zirkel und Geodreieck um

Potenzrechnung und dann noch das Grabmal Karls des Großen: Bei den kniffligen Mathematik-Aufgaben hatten unter den 33 Teilnehmern aus ganz NRW auch die Teilnehmer des Wilhelm-Hittorf-Gymnasiums aus Münster ganz schön zu ackern.

Potenzrechnung und dann noch das Grabmal Karls des Großen: Bei den kniffligen Mathematik-Aufgaben hatten unter den 33 Teilnehmern aus ganz NRW auch die Teilnehmer des Wilhelm-Hittorf-Gymnasiums aus Münster ganz schön zu ackern. Foto: Peter Sauer

Münster - 

Tief über einem Berg von karierten Zetteln gebeugt, rechnen die 33 Oberstufenschüler in der Kantine der LVM-Versicherung Münster um die Wette. Manche fluchen, manche lachen, machen schauen ernst und konzentriert, andere nehmen erst mal große Schlucke O-Saft- oder Cola.

Von Peter Sauer

Stets gezückt halten sie Geodreieck und Zirkel (Taschenrechner sind im Gegensatz zur Schule verboten), doch das Radiergummi kommt öfters zum Einsatz. Sie alle kämpften am Samstag unter den Augen einer Aufsicht und denen von fünf Korrekturlesern um den Sieg beim NRW-Entscheid des Tags der Mathematik, den das Zentrum für Mathematik in Bensheim und die Uni Münster veranstalten.

Die Teilnehmer kommen aus Coesfeld (Gymnasium Nepomucenum), Münster (Wilhelm-Hittorf-Gymnasium), Gronau (Werner-von-Siemens-Gymnasium), Haltern am See (Joseph-König-Gymnasium), Reken (Gymnasium der Mariannhiller Missionare in Maria Veen) und Warendorf (Gymnasium Laurentianum). Nur der Tisch des sich ebenfalls qualifizierten Carl-Miele-Berufskollegs aus Gütersloh bleibt leer. „Toll, dann haben wir weniger Konkurrenz“, freuen sich die Schüler aus Reken und Coesfeld, die mit fünf Teams an den Start gehen.

Das macht sich bezahlt, da etwa das favorisierte Team des Hittorf-Gymnasiums Münster mit krankheitsbedingten Ausfällen kämpfen muss. Den ersten Platz bei der Gruppen- wie auch bei der Einzelwertung (Jan Nienhaus) erknobeln sich nach harten drei Runden unter Zeitdruck die Mariannhiller Schüler, gefolgt von Coesfeld und Münster. Die Rekener wissen am besten, wie man etwa das Volumens der pyramidenartigen Grabstätte Karls des Großen errechnet. Dafür gibt es begehrte iPod-Shuffles und ein einwöchiges Mathe-Stipendium in Darmstadt.

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