DRK-Bundeswettbewerb
Top-Sanitäter kommen aus Ibbenbüren

Ibbenbüren -

In der Ibbenbürener Innenstadt gab es am Samstag Kopf- und Schnittverletzungen, Patienten im Schockzustand und Bewusstlose zuhauf. So wollte es die Szenerie beim 57. Bundeswettbewerb der Bereitschaften des Deutschen Roten Kreuzes. Am Ende gab es einen Heimsieg.

Montag, 18.09.2017, 12:09 Uhr

Proben für den Ernstfall: Unter den kritischen Augen von Schiedsrichtern und Zuschauern zeigten die Helfer am Samstag ihr Können.
Proben für den Ernstfall: Unter den kritischen Augen von Schiedsrichtern und Zuschauern zeigten die Helfer am Samstag ihr Können. Foto: Linda Braunschweig

Alle Verletzten wurden optimal versorgt, schließlich traten die besten Retter des Landes gegeneinander an. Am Ende wurde es ein Heimsieg für den Ortsverein Ibbenbüren: Das Team überzeugte die Schiedsrichter auf ganzer Linie.

Beim Bundeswettbewerb gehen die besten Mannschaften der DRK-Landesverbände an den Start. Eine Abfrage des Leistungsstandes steht dabei ebenso im Mittelpunkt wie der Wettbewerbsgedanke und das gegenseitige Kennenlernen.

In Ibbenbüren mussten die mehr als 100 Teilnehmer am Samstag an zwölf Stationen ihr Können unter Beweis stellen. Erste Hilfe, menschliche Zuwendung, Sanitätsdienste und technische Kenntnisse wurden abgefragt.

Dafür hatten sich Fachleute des Landesverbands teils schwierige Szenarien ausgedacht. Mal waren die Opfer eines Kellerbrands zu versorgen, mal gab es Verletzte nach dem Zusammenbruch eines Marktstandes oder bei einem Motorradunfall. Unter den kritischen Augen der Schiedsrichter legten die Helfer Verbände an, wickelten Menschen im Schockzustand in Decken und beruhigten Augenzeugen. 500 Notfalldarsteller, Schiedsrichter, Helfer sowie DRKler an Info-Ständen und im Hintergrund sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

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