Dramatischer Unfall
Kein Prozess nach Kieswerk-Unglück in Isselburg-Anholt

Isselburg -

Die Staatsanwaltschaft Münster hat das Ermittlungsverfahren nach dem tödlichen Arbeitsunfall im Kieswerk Breels in Isselburg-Anholt eingestellt. 

Freitag, 18.05.2018, 14:05 Uhr

Dramatischer Unfall: Kein Prozess nach Kieswerk-Unglück in Isselburg-Anholt
Großeinsatz am Kieswerk in Isselburg-Anhol Foto: Arnulf Stoffel/dpa

Wie Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt mitteilte, geht die Staatsanwaltschaft von einem tragischen Unglücksfall aus

„Strafrechtlich ist für das Ereignis niemand verantwortlich, da nicht nachzuweisen ist, dass Regeln der Arbeitssicherheit missachtet oder sonstige Sorgfaltspflichten verletzt worden sind“, heißt es in der Mitteilung des Oberstaatsanwalts. Der Unfall sei so nicht zu erwarten oder vorherzusehen gewesen.

Insgesamt vier Arbeiter waren bei dem Unfall im November 2017 von herabrutschendem Kies verschüttet worden. Sie waren im Bereich eines aufgeschütteten Kiesbergs beschäftigt, als ein Teil der Steine ins Rutschen geriet. Die Feuerwehr sprach von komplizierten Bergungsarbeiten, da der Kies immer wieder ins Rutschen geriet. Zwei Arbeiter konnten leicht verletzt gerettet werden. Ein 42-jähriger Niederländer und ein 52-jähriger Anholter starben. 

Dramatischer Unfall im Kieswerk

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