„Mensch ärgere Dich nicht“ am Beach
Der Spiele-Klassiker in lebensecht

Greven -

Sie haben den Klassiker unter den Brettspielen für sich entdeckt und das mit vielen Betonplatten und übergroßen Würfeln zu einer ganz neuen Dimension verholfen: Die Helfervereinigung des Technischen Hilfswerks präsentierte am Samstag am Beach wieder das „Mensch ärgere Dich nicht“ in XXL.

Montag, 13.08.2018, 00:00 Uhr

Gar nicht so einfach, den Überblick zu bewahren: Beim „Mensch ärgere Dich nicht“ in XXL ging es aber auch äußerst lustig zu.
Gar nicht so einfach, den Überblick zu bewahren: Beim „Mensch ärgere Dich nicht“ in XXL ging es aber auch äußerst lustig zu. Foto: keb

Es ist der Spieleklassiker, der in keiner Spielesammlung, in keinem Wohnzimmer fehlen darf. Etliche Generationen sind bereits mit „Mensch ärgere Dich nicht“ aufgewachsen. Bei den einen sind die bunten Püppchen aus Plastik, bei den anderen aus Holz, bei der Helfervereinigung des THW, wo man ohnehin ganz andere Dimensionen gewohnt ist, sind die Spielfiguren lebensgroß und lebensecht – das „Mensch ärgere Dich nicht XXL“, für die ehrenamtlichen Helfer des THW hat der berühmte Klassiker ein neues Gesicht erhalten.

Auch in diesem Jahr haben die Helfer in blau wieder zu einem Turnier in Sondergröße eingeladen und so am vergangenen Samstag wieder viele Spielbegeisterte und Zuschauer an den Ems-Beach gelockt. Den ganzen Tag über dauerte die Veranstaltung an. „Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden“, sagt Organisatorin Tanja Boldt. Gemeinsam mit zahlreichen Mitstreitern konnte sie 22 Teams für das Turnier begeistern, eine gute Resonanz, so Boldt weiter.

Praktisch: Für die Realisierung dieser Veranstaltung brauchte es schweres technisches Gerät, ebensolches, wie es beim THW ohnehin zum Einsatz kommt. Denn die vielen einzelnen Spielfelder wurden aus vielen losen, bunt bemalten Betonplatten zusammengelegt, die zunächst zum Beach gebracht wurden und schließlich von Hand verlegt werden mussten. Eine große Herausforderung, die die Helfervereinigung wieder gerne angenommen hat und die sich durchaus gelohnt hat.

Die Mitglieder der einzelnen Teams zeigten sich das ganze Turnier über begeistert und spielten voller Sportsgeist um den Turniersieg. Am Schluss behaupten konnten sich folgende Teams und erreichten die Plätze eins bis vier: „Alea iacta est“, „Greven an die Ems“, „Eintracht Nord Herren“ und der „Club der toten Dichter“. Sie werden sich wohl auch im nächsten Jahr wieder die Ehre geben, wenn es wieder heißt: „Mensch ärgere Dich nicht“.

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